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Google preist Dresden - Stadt stellt überarbeitete Homepage vor

Google preist Dresden - Stadt stellt überarbeitete Homepage vor

Das Internet verändert die Gesellschaft - im besten Fall zum Guten. In Dresden schreitet die Digitalisierung laut Branchengigant Google sogar so gut voran, dass die Stadt den von Google ausgelobten Preis „eTown Award 2015“ verdient.

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Die neue Homepage der Stadt Dresden

Quelle: screenshot Stadt Dresden

Gestern übergab Unternehmenssprecher Klaas Flechsig den Preis stellvertretend für die Dresdner Unternehmen an den Ersten Bürgermeister Dirk Hilbert. Der zeigte im Anschluss den nächsten Schritt der städtischen Digitalisierung und präsentierte die umfassend modernisierte stadteigene Webseite Dresden.de.  

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Die neue Homepage lockt täglich rund 83.000 Besucher an - Tendenz steigend.

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Der Google-Preis, den die Stadt zum zweiten Mal erhielt, speist sich aus zwei Quellen: Zum einen wurden die Nutzungszahlen von Googles eigener Marketing-Plattform AdWords in Dresden ausgewertet. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) führte außerdem eine Umfrage in deutschen Unternehmen aller Postleitzahlgebiete durch. Hierbei fragte IW Consult die Betriebe nach der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells sowie nach der Relevanz des Internets für ihre Auslandsaktivitäten. Zusammengenommen machte Dresden im eigenen 0er-Postleitzahlengebiet das Rennen und führte die Statistik an.  

Breitbandanschlüsse für Dresdner Unternehmen wichtig

Für Flechsig ist die Digitalisierung ein enormer Fortschritt für Unternehmen. „Sie können ausländische Märkte wesentlich leichter erschließen. Was früher großen Unternehmen vorbehalten war, ist jetzt mit geringen Investitionen auch für kleine Betriebe möglich. Neben Dresden erhielten auch Landkreise und kleinere Städte wie Landau an der Pfalz  oder Bielefeld die Auszeichnung. „Die von Google ausgezeichnete Dynamik zeigt eine sehr schöne Botschaft auf“, bilanzierte Hilbert, der aber auch von etlichen notwendigen Aufgaben berichtete. Denn die Grundvoraussetzung für ein digitales Wirtschaftswachstum ist die Infrastruktur. „Aktuell profitieren schon 77 Unternehmen in den Gewerbegebieten Industriegelände, Coschütz-Gittersee und Technopark Nord vom glasfaserbasierten Breitbandanschlüssen“, so Hilbert. Auch in Weixdorf, an der Löbtauer Straße und weiteren Gewerbestandorten müsse die Internetversorgung stetig verbessert werden. Der eTown Award sei eine ausgezeichnete Motivation dafür.  

Neuer Auftritt von Dresden.de

Bereits umgesetzt ist die rundum erneuerte offizielle Webseite der Stadt Dresden, die seit gestern in einem modernen Design aufzurufen ist. Bei der Programmierung folgten die IT-Experten dem Trend der Digitalisierung. „Wir haben erst überlegt, wie die Seite für mobile Endgeräte aussehen könnte“, so Chris Hagen, der die Neugestaltung mitorganisiert hat. Erst im Anschluss sei das Lesen am PC bedacht worden. Als Ergebnis greifen Nutzer auf große Kacheln zu und sehen oben auf der Startseite ein Suchfeld. „Die Nutzer suchen Informationen und klicken sich ungern durch lange Themenlisten“, sagte Hagen über den neuen Aufbau. Entsprechend einfach erfolge die direkte Suche. Auch Google-Sprecher Flechsig betonte die Bedeutung von Smartphones und anderen mobilen Geräten. „Wir gehen durchschnittlich von Nutzerzahlen um die 65 Prozent aus, die mobil auf Webseiten zugreifen.“

Weil die städtische Homepage nicht nur Verwaltungsaufgaben erfülle, sondern auch für Touristen und Besucher interessant ist, sei die mobile Version noch wichtiger. „Rund 83.000 Besucher registriert die Stadt ungefähr pro Tag – die Tendenz ist steigend“, bezifferte Doris Schmidt-Krech, Büroleiterin der Oberbürgermeisterin, die absoluten Zahlen. Im Tourismussegment erfolge bereits jede zweite Buchung per Mobilbesuch. Durch den Neuaufbau sollen die Werte weiter gesteigert und die Digitalisierung weiter voran getrieben werden. Bei der neuen Homepage ist die Veränderung auf den ersten Blick zum Guten erfolgt.

Die neue Homepage der Stadt Dresden.de

Dominik Brüggemann

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