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Google Maps zeigt für Dresden neue Luftaufnahmen

Google Maps zeigt für Dresden neue Luftaufnahmen

Der Geokartendienst Google Maps hat seine Luftbildaufnahmen für Dresden aktualisiert. Bis vor wenigen Tagen zeigten die Satelliten- und Luftbildaufnahmen von Dresden noch rund zehn Jahre alte Aufnahmen.

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Die Frauenkirche aus der Luft.

Quelle: Screenshot GoogleMaps

Die im Aufbau befindliche Frauenkirche, der ehemalige Autoparkplatz auf dem Altmarkt und das Militärhistorische Museum ohne den massiven Keilumbau von Architekt Daniel Libeskind sind somit auch beim Internetkonzern Vergangenheit.

Das veraltete Kartenmaterial aus dem Januar 2013:

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Der Platz wurde neu gestaltet, zudem wurde ein Teil der Randbebauung verändert. Gerade kommt noch das Zwinger-Forum dazu.

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Der Großteil der neuen Aufnahmen stammt aus dem Jahr 2012, wie unter anderem die in Reparatur befindliche Eishalle an der Magdeburger Straße belegt. Auch die Waldschlößchenbrücke steht bereits auf ihren Pfeilern. Nach Angaben einer Sprecherin von Google liege das Durchschnittsalter der jeweils verwendeten Daten lediglich bei einem bis drei Jahren. Der amerikanische Konzern selbst macht keine Aufnahmen, sondern bindet Bild- und Datenmaterial von Dienstleistern ein.

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Der Striezelmarkt-Baum 1999.

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Gruselparty in Babelsberg. Foto: Ralf Hirschberger

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Der Dresdner Altmarkt nach neuem Stand bei Google Maps

Quelle: Screenshot GoogleMaps

Ein Unternehmen, das unter anderem Fotomaterial für Google erststellt hat, ist die Aerowest GmbH aus Dortmund. Mit einer hochauflösenden Kamera, deren Technik zwischen 600.000 Euro und einer Million Euro kostet, überfliegt das Unternehmen im Auftrag Städte und Landschaften, wie Mitarbeiter Michael Czerniek gegenüber DNN-Online erklärt. Die unter anderem verwendete Kamera „IGI Quattro DigiCAM“ bietet laut dem Hersteller Ingenieur-Gesellschaft für Interfaces mbH dabei eine Auflösung von bis zu 235 Megapixel. Die neuen Bilder für Dresden stammten allerdings nicht von Aerowest.

Laut Google-Angaben verwendet der Konzern Kartendaten unter anderem vom Bundesamt für Kartographie und Geodäsie. Seit Anfang September 2011 nutzt Google die Daten des Bundesamtes, wie die dortige Pressesprecherin Claudia Immelmann auf Anfrage bestätigt. Diese Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung sei beispielhaft. Sie zeuge vom Vertrauen einer marktführenden Firma wie Google in die Qualität eines Produktes der öffentlichen Verwaltung, so das Amt.

Laut Google bemühe sich das Unternehmen stets um eine regelmäßige Aktualisierung der Daten. „Üblicherweise werden die Aufnahmen bestimmter Regionen dann aktualisiert, wenn Bildmaterial in merklich besserer Qualität verfügbar ist“, so ein Sprecherin auf Anfrage. Als Alternative zum Geodatendienst Google Maps steht unter anderem Bing Maps von Konkurrent Microsoft im Internet zur Verfügung. Hier stehen dem Nutzer auch Schräg-Aufnahmen der Stadt Dresden aus vier Richtungen zur Verfügung. Eine Alternative, allerdings ohne Satellitenaufnahmen, bietet das Projekt openstreetmap.org. Das kostenlose Geoinformationssystem setzt frei nutzbare Geodaten zu Karten zusammen, bei dem Nutzer selbst Karten gestalten können

Dominik Brüggemann

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