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FireEye errichtet Dresdner Forschungszentrum gegen Angriffe im Internet

FireEye errichtet Dresdner Forschungszentrum gegen Angriffe im Internet

Das US-Software-Unternehmen FireEye will künftig von Dresden aus forschen und neue Technologien gegen Cyberangriffe entwickeln. „Wir haben uns bewusst für Dresden entschieden“, sagte Unternehmensgründer Ashar Aziz am Dienstag zur Eröffnung des Forschungszentrums.

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Das US-Software-Unternehmen FireEye will künftig von Dresden aus forschen und neue Technologien gegen Cyberangriffe entwickeln.

Quelle: dpa

Es gebe enge Beziehungen zu Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie gut ausgebildete Fachkräfte.

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Das auf Netzwerksicherheit spezialisierte Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1500 Mitarbeiter, Hauptsitz ist Kalifornien.

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Eine Kooperation sei etwa mit der TU Dresden geplant, wo es auch einen Lehrstuhl für Datensicherheit gebe. „Jeden Tag gibt es neue Bedrohungen im Netz, die Sicherheitssoftware muss damit Schritt halten“, erklärte Aziz. Das auf Netzwerksicherheit spezialisierte Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1500 Mitarbeiter, Hauptsitz ist Kalifornien. Neben Dresden forscht FireEye auch in Indien und Singapur. Am Dresdner Standort arbeiten zunächst 15 Experten, später soll das Team auf bis zu 50 Mitarbeiter aufgestockt werden.

Zur Investitionssumme machte das börsennotierte Unternehmen keine Angaben. Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) sieht in der Ansiedlung von FireEye ein wichtiges Signal und hofft, dass andere Unternehmen nachziehen. „Mehrere Standorte weltweit waren im Gespräch und Dresden hat sich durchgesetzt“, so Morlok. Auch die Wirtschaftsförderung Sachsen hat die Eröffnung des Forschungs- und Entwicklungszentrums von FireEye unterstützt. Professor Frank Schönefeld, der im Branchenverband Silicon Saxony den Bereich Software leitet, sieht in der Ansiedlung von FireEye „einen Meilenstein“ für die hiesige Softwarebranche.

„Mit der Ausweitung der Vernetzung auf Infrastrukturen, Autos und Dinge des täglichen Lebens werden Sicherheitsanforderungen nicht nur für Computersysteme dramatisch ansteigen“, so Schönefeld. Nicht nur große, auch kleine und mittelständische Unternehmen müssten sich zunehmend vor Cyberangriffen schützen. Sachsen boome als IT-Standort, so Schönefeld. Mit rund 2300 Unternehmen, die rund 23 000 Mitarbeiter beschäftigen, gehöre die Branche zu den dynamischsten im Freistaat. Nach Angaben des Landeskriminalamtes wurden 2013 in Sachsen mehr als 11 600 Kriminalfälle verzeichnet, bei denen das Internet eine Rolle spielte. Rund 2300 Straftaten betrafen Cybercrime im engeren Sinne - etwa das Ausspähen von Daten.

dpa

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