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Filmnächte am Elbufer in Dresden: Stadtrat uneins über geplante Vertragsverlängerung

Filmnächte am Elbufer in Dresden: Stadtrat uneins über geplante Vertragsverlängerung

CDU und FDP wollen verlängern, SPD, Linke und Grüne vertagen - wieder einmal ist die Bürgerfraktion heute zur Stadtratssitzung im Kulturrathaus Zünglein an der Waage.

Von Ralf Redemund

Diesmal geht es darum, den Vertrag mit dem bisherigen Veranstalter der "Filmnächte am Elbufer", der PAN GmbH, um zehn Jahre zu verlängern - oder die Entscheidung noch einmal zu überdenken und in den Ausschüssen zu beraten.

Hintergrund ist nicht nur, dass der Gastronom Wolle Förster im Verbund mit Mirco Meinel (First Class Concept) Interesse für das attraktive Gelände am Königsufer bekundet hat und bereit ist, künftig jährlich bis zu 50 000 Euro Nutzungsentgelt zu zahlen. Mit der PAN GmbH sind rund 28 000 Euro ausgemacht. Daneben gibt es Stadträte wie Jan Kaboth, kulturpolitischer Sprecher der Bürgerfraktion, die sich den Ursprungsvertrag und alle Konditionen in Ruhe ansehen und die Optionen prüfen möchten. Immerhin habe die PAN seit 1991 die Exklusivrechte für diesen exklusiven Standort, und jetzt soll dieser Vertrag, der am 31. Dezember 2015 ausläuft, um zehn Jahre verlängert werden. "Darüber will ich auch im Kulturausschuss befinden können", sagt Kaboth und plädiert für eine Rücküberweisung in die Ausschüsse Kultur, Wirtschaftsförderung und Finanzen - das unterstützt auch Linke-Fraktionschef André Schollbach.

Wie die anderen Mitglieder der Bürgerfraktion abstimmen, war bis gestern offen. Es gebe noch Informationsbedarf. Die CDU will die erfolgreiche Arbeit mit der PAN GmbH fortführen, so Sprecher Stefan Zinkler, während die Grünen einen Nachverhandlungsbedarf sehen.

"Für eine Vertagung sehen wir keinen Grund", sagte hingegen FDP-Vize-Fraktionschef Jens Genschmar. Die Frage nach zusätzlichen Veranstaltern und Veranstaltungen müsse geklärt werden, ohne bewährte und bekannte Veranstaltungen zu schädigen. "Wir können uns sehr gut zusätzliche Veranstaltungen neben den Filmnächten auch mit anderen Veranstaltern am Königsufer vorstellen. Allerdings liegt diese grundsätzliche Entscheidung bei der Stadt und beim Freistaat und hat nichts mit der aktuellen Entscheidung zu tun. Dass es grundsätzlich möglich ist, zeigen die Erfahrungen zum Kirchentag oder zum Public-Viewing zur Fußball-EM und -WM. Dafür muss eben nur die Bereitschaft von allen Seiten vorhanden sein", der FDP-Rat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.05.2012

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