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Filmnächte am Elbufer Dresden: 62 Filme, zwölf Konzerte und keine Flutprobleme

Filmnächte am Elbufer Dresden: 62 Filme, zwölf Konzerte und keine Flutprobleme

Die Filmnächte am Elbufer vom 27. Juni bis 25. August warten in diesem Jahr mit einigen Neuerungen auf. Außer 62 Filmen und zwölf Konzerten können Besucher beispielsweise die „Generalprobe“ oder Kinobrunchs besuchen.

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Hob die Filmnächte am Elbufer aus der Taufe: Jörg Polenz.

Quelle: Tanja Tröger

Zudem zeigt das Rundkino alle Filme am nächsten Tag noch einmal. Die Veranstalter von der PAN GmbH präsentierten am Mittwoch das Programm für Dresdens größtes Open-Air-Kino-Event. Die Eintrittspreise für die Kinoveranstaltungen bleiben gleich.

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Xavier Naidoo kommt am 13. Juli

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Das Elbehochwasser der vergangenen Tage habe die 23. Filmnächte nicht beeinträchtigt. Lediglich das Helge-Schneider-Konzert verlegten die Veranstalter vorsorglich von Ende Juni auf den 21. August. „Wir gehen davon aus, dass wir die Filmnächte unserem Programm entsprechend durchführen können – natürlich vorbehaltlich dessen, dass wir nicht wissen, was die Elbe sonst noch so drauf hat“, sagte PAN-Geschäftsführer Johannes Vittinghoff. Der Aufbau des Filmnächte-Areals habe sich etwas verzögert und erst am Montag begonnen, weil das Wasser langsamer zurückging als erwartet. „Dennoch sind wir im Plan“, so Vittinghoff. Dieses Jahr werde von oben nach unten aufgebaut, die Bühne wird zuletzt errichtet. Alle Zulieferungen erfolgen nicht über den Elberadweg, sondern über den Parkplatz am Finanz- und Kultusministerium.

Neu im Programm sind laut Geschäftsführer und Filmnächte-Gründer Jörg Polenz die Kooperation mit dem Rundkino, Doppelveranstaltungen und die öffentliche Generalprobe. Am 26. Juni, noch vor dem offiziellen Festivalbeginn, wird das DDR-Drama „Wir wollten aufs Meer“ gezeigt. Der Eintrittspreis für diese „Testveranstaltung“ mit Blick hinter die Kulissen beträgt vier Euro.

Neu: Alle Filme laufen am nächsten Tag im Rundkino

Alle Filmnächte-Streifen laufen dieses Jahr am Folgetag im Rundkino. „Damit wollen wir allen, die wegen des Wetters oder aus anderen Gründen bestimmte Filme nicht sehen können, die Chance geben, das nachzuholen“, so Polenz. „Früher hatten wir oft die Rückmeldung, dass die Leute traurig waren, weil die Filme nur ein Mal liefen.“ Kassenschlager werden 2013 an einem Abend zwei Mal gezeigt. Solche Doppelaufführungen haben die Filmnächte-Macher für „Kokowääh 2“, Matthias Schweighöfers „Schlussmacher“ und den Oscar-prämierten „Life of Pi“ eingeplant.

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Die Veranstalter der Dresdner Filmnächte am Elbufer präsentierten am Mittwoch das Programm für 2013. Hier Sprecherin Viktoria Franke.

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Auch eine Premiere holen die Veranstalter wieder ans Dresdner Elbufer. Diesmal ist es die französische Komödie „Paulette“, die unter Anwesenheit des Filmteams ihre deutsche Erstaufführung feiern wird. Für Freunde des etwas anderen Humors bieten die Filmnächte die Voraufführung von Helge Schneiders neuem Opus „00 Schneider – Im Wendekreis der Eidechse“. Ob der Meister sogar persönlich anwesend sein wird, steht laut Polenz bislang nicht fest.

Traditionelle Filmreihen werden beibehalten

Fortgeführt werden auch in diesem Jahr der montägliche Drewag-Kinotag und das Sparkassen-Mitternachtskino mit Klassikern wie „The Big Lebowski“ und aktuellen Streifen wie „Skyfall“ oder „Oh Boy“. Die Sparkasse werde auch in den kommenden drei Jahren als Premiumpartner der Filmnächte fungieren, verkündete Andreas Rieger, Unternehmenssprecher der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, am Mittwoch. Auch der andere Hauptpartner, die Radeberger Brauerei, bleibt den Filmnächten treu – „wie in einer alten Ehe“, scherzte Geschäftsführer Axel Frech. Der Gerstensaft-Produzent präsentiert 2013 eine neue Reihe, die „Hollywoodnacht“. Dabei kommt beispielsweise Hitchcocks Klassiker „Psycho“ zur Wiederaufführung, aber auch Tarantinos „Django“ wird über die Leinwand reiten.

Konzerte, Brunch und Milonga

Wie jedes Jahr laufen vor der Dresdner Altstadt-Kulisse nicht nur Filme, sondern gibt sich auch Musikprominenz die Ehre. Neben den großen alten Herren Neil Young und Mark Knopfler stehen deutsche Acts wie Xavier Naidoo auf der Bühne. Die Konzerte von Seeed, Roland Kaiser, Unheilig und Die Toten Hosen sind bereits ausverkauft. Die Milongas, bei denen man ausgiebig Tango tanzen kann, werden weitergeführt, und auch die Dirty-Dancing-Party fehlt nicht. Ein Highlight werden laut Aussage des dritten PAN-Geschäftsführers Matthias Pfitzner die Kinobrunchs auf der Bühne sein, für die es jeweils nur 50 Plätze gibt. Am 28. Juli und am 11. August kann man für 25 Euro dort schlemmen, wo sonst die Stars stehen.

ttr

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