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Ein Fotoroman über dem Eingang des Hygienemuseums – Welt-Aids-Tag in Dresden

Ein Fotoroman über dem Eingang des Hygienemuseums – Welt-Aids-Tag in Dresden

Etwa 20 Menschen starrten am Donnerstag gegen 17 Uhr auf die Mauer über dem Eingang des Hygienemuseums Dresden. Die Aids-Hilfe Dresden hatte dort und später noch an weiteren öffentlichen Gebäuden einen Fotoroman von Bernd Kilian an die Wand projiziert.

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Die ehrenamtlichen Helfer Jacqueline Goldmann, Candy Boldt-Händel und Gabriella Friesen, Regisseur Bernd Kilian, Darsteller Max Patzig und Helferin Lea Backhausen.

Quelle: Franziska Schmieder

Damit sollte die Diskussion über Aids und HIV angeregt werden, denn an diesem Tag beging die Welt den Welt-Aids-Tag.

Am Donnerstag war neben Regisseur Kilian, der fleißig die Zuschauenden filmte, auch Darsteller Max Patzig gekommen. Der 18-jährige Abiturient spielte einen Jungen in blauer Jacke ohne Namen und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Er hatte Kilian zufällig kennengelernt. „Er hat mich dann gefragt, ob ich Lust habe, mitzumachen", so der Schüler.

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Der Fotoroman von Bernd Kilian wurde über den Eingang des Dresdner Hygienemuseums projiziert.

Quelle: Franziska Schmieder

Um was es in dem Film geht, darüber kann sich jeder Zuschauer seine eigene Meinung bilden. Der Fotoroman zeigt eine Aneinanderreihung von Fotos junger Leute, die Spaß haben. Anschließend kommt sich ein junges Pärchen näher.

Anwesend waren auch zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Mitglieder des Dresdner Aids-Hilfe-Vereins. Sie hatten im Vorfeld Werbung für die Aktion gemacht. Die Zahl der von der unheilbaren Krankheit betroffenen in Dresden ist unklar. In diesem Jahr sind jedoch bereits 20 Personen in der Beratungsstelle positiv getestet worden. „Von einer Normalisierung im Lebensalltag sind wir in Dresden noch weit entfernt", teilte der Verein mit. Solidarität mit den Betroffenen von Seiten der Gesellschaft, der Familie, der Freunde und Arbeitskollegen, der Gemeinde und der Regierung sei das, was dringend gebraucht werde.

fs

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