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Dresdner Taxizentrale sieht in neuer App "mytaxi" keine Konkurrenz

Dresdner Taxizentrale sieht in neuer App "mytaxi" keine Konkurrenz

Nach Berlin und Leipzig folgt nun auch Dresden: Der Hamburger Softwareentwickler "Intelligent Apps GmbH" hat am 22. März in Dresden den kostenlosen Dienst "myTaxi" mit vorerst 50 registrierten Fahrern freigeschaltet.

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Mit der App "myTaxi" kann man per Knopfdruck ganz einfach ein Taxi ordern.

Mit der Anwendung - kurz App - lässt sich ein Taxi bestellen, ohne dass dafür ein Anruf bei der Taxizentrale nötig ist, die gewöhnlich die Aufträge annimmt und an die Fahrer übermittelt.

Smartphone-Nutzer können sich unabhängig vom Standort die verfügbaren Wagen anzeigen lassen, die Tour anschließend buchen und die Anfahrt des Taxis live auf dem Bildschirm des Handys mitverfolgen. "Mit myTaxi haben wir eine Lösung geschaffen, die individuell, transparent und einfach ist", meint Sven Külper, der Geschäftsführer der Betreiberfirma.

Der im März 2010 in Hamburg gestartete Dienst will durch das neue Geschäftsmodell mit den etablierten Telefonzentralen in Wettbewerb treten. "Wir sehen in dem Angebot jedoch keine Konkurrenz", betont Henry Roßberg, Vorstand der Taxigenossenschaft Dresden. "Durch das neue Programm gibt es weder mehr Taxifahrer noch mehr Fahrgäste", sagt er.

Die Applikation "myTaxi" ist in zwei Varianten für Fahrer und Fahrgäste verfügbar und für Apple- sowie Android-Computertelefone geeignet. Das Programm stellt eine direkte Verbindung zwischen Passagier und Fahrer her. Der Kunde erhält beispielsweise ein Bild, den Namen und die Rufnummer des Fahrers zugesandt, ebenso lassen sich die Fahrtkosten vorab berechnen. Auch spezielle Wünsche wie Großraum- oder Umwelttaxi, Kindersitz und EC-Kartenzahlung werden berücksichtigt. Besonders positiv werde die Bewertungsoption angenommen: So können Kunden nach jeder Fahrt eine Einschätzung des Fahrers in Form von Sternen abgeben, erklärt Pressesprecherin Lina Wüller.

Der Service ist für den Fahrgast komplett kostenfrei. Der Taxifahrer hingegen bezahlt pro vermittelter Bestellung 79 Cent an "myTaxi". Im Regelfall müssen die Taxiunternehmen an die Genossenschaft bis zu 200 Euro pro Auto im Monat zahlen. Dafür übernimmt die Zentrale aber auch die komplette Abrechnung und hilft bei Inkassoverfahren, erklärt Roßberg. Mitunter müssten Nutzer der App sogar mit längeren Wartezeiten rechnen. Bei uns könnten sie hingegen aus einem größeren Pool von Fahrzeugen wählen, sagt der Vorsitzende. Bei der Taxigenossenschaft sind derzeit 200 Unternehmen und 500 Fahrzeuge registriert. 2011 wurden 1,2 Millionen Taxifahrten vermittelt.

Zudem existiert für Dresden bereits seit 2010 eine ähnliche Applikation, um unkompliziert ein Taxi zu ordern. Angezeigt werden auch hier nächstgelegene Taxi-Stellplätze und verfügbaren Wagen. "Unsere App bietet grundsätzlich die gleichen Funktionen", betont Roßberg. "Unser langfristiges Ziel ist, weiterhin Fahrer für myTaxi zu gewinnen und zu wachsen. Es gibt aktuell 700 Taxifahrer in Dresden", erklärt Wüller. Das Unternehmen "Intelligent Apps" plant, das Angebot auch auf weitere Städte in Dresdens Umgebung auszudehnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.04.2012

Benjamin Winkler

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