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Dresdner Schauspieler Wolfgang Stumph feiert Abschied und Jubiläum von Kommissar "Stubbe"

Dresdner Schauspieler Wolfgang Stumph feiert Abschied und Jubiläum von Kommissar "Stubbe"

„Von Fall zu Fall“ hat er als „Stubbe“ ermittelt - fast 20 Jahre und 50 Folgen lang: Der Dresdner Schauspieler Wolfgang Stumph feierte am Dienstagabend in Hamburg das Jubiläum seines Kriminalkommissars Wilfried Stubbe.

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Die beiden Dresdner Schauspieler Stephanie und Wolfgang Stumph bei «Ein Fest für Stubbe» in Hamburg.

Quelle: Georg Wendt

Noch dreimal ist der 67-Jährige in dieser Rolle zu sehen, dann ist Schluss. In Dresden war im Sommer die letzte Klappe für „Stubbe“ gefallen - dort hatten die Dreharbeiten für die ZDF-Reihe 1994 auch begonnen.

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Wolfgang Stumph dreht in Dresden

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Gleich in der ersten Folge zog Stubbe damals mit seiner Familie nach Hamburg. Mit dem Film „Mordfall Maria“ endet die Reihe am 18. Januar 2014. Es sei das Ende einer Ära, sagte ZDF-Programmchef Norbert Himmler. Der Einsatz des sächsischen Ermittlers in Hamburg stehe nicht nur für 20 Jahre Krimigeschichte, sondern auch deutsch-deutsche Geschichte. Ein Kommissar, der von Dresden nach Hamburg zieht, sei damals nicht die Regel gewesen - eher andersrum. Das Ende der Serie werde eine Lücke im ZDF-Programm hinterlassen.„Es geht ja nur Stubbe in den Ruhestand, Stumph aber nicht“, betonte indessen der Hauptdarsteller.

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Die Schauspieler Wolfgang Stumph und Heike Trinker auf einem Balkon vor der Dresdner Frauenkirche. Nach 50 Folgen fiel in Dresden die letzte Klappe für die ZDF-Krimi-Reihe "Stubbe - Von Fall zu Fall".

Quelle: dpa

„Ich kann’s nicht lassen. Wir werden uns wiedersehen und wiederhören.“ Vor drei Jahren habe er den Abschied aus der Serie angekündigt, sagte er. „Man soll das Pferd auch nicht totreiten.“ Schon nach dem Ende der Dreharbeiten hatte Stumph berichtet, an einem neuen Drehbuch zu schreiben und filmisch auch wieder in seine Heimat Dresden zurückkehren zu wollen.Zu den Gästen der Feier in der Hafencity gehörte Hamburgs Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch, der die Serie und insbesondere deren Hauptdarsteller lobte: Er habe den Ermittler „glänzend verkörpert“. Stumphs Ehefrau Christine saß zwischen ihrem Mann und Tochter Stephanie, die als Stubbe-Tochter Christiane ebenfalls eine TV-Laufbahn eingeschlagen hat.

Das Ende der Serie mache sie ein bisschen traurig, sagte die 29-Jährige. Aber gleichzeitig fühle sie sich nun nicht mehr wie in Kinderschuhen steckend - „jetzt werden die Schuhe größer“, meinte die Schauspielerin, die erst vor kurzem die Hauptrolle im ZDF-Zweiteiler „Das Mädchen mit dem indischen Smaragd“ hatte.47 „Stubbe“-Krimis hat das ZDF bislang gezeigt, der 48. Fall („Tödliche Bescherung“), den der Sender auf der Party präsentierte, steht am 21. Dezember auf dem Programm. Im Januar nächsten Jahres folgen dann noch „Der König ist tot“ (4.1.) sowie das Finale.

Dorit Koch, dpa

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