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Dresdner Autofahrer weisen sich im Internet gegenseitig auf Blitzer hin

Dresdner Autofahrer weisen sich im Internet gegenseitig auf Blitzer hin

„10:31 - Pfotenhauerstr. stadtauswärts an der Uniklinik - Blitzer" lautet eine Mitteilung auf der Facebook-Seite „Polizeikontrollen Dresden", mit der Autofahrer sich gegenseitig vor mobilen Blitz-Kontrollen warnen.

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Geschwindigkeitsmessung (Symbolfoto)

Quelle: Stephan Lohse

Im Radio sind die Hinweise durch Anrufer seit Jahren üblich, in sozialen Netzwerken jedoch neu. Dem Dresdner Portal folgen bereits über 6000 Nutzer.

Bei der Dresdner Polizei blickt man gelassen auf das neue Warn-Netzwerk. „Die Zielrichtung unserer Verkehrskontrollen ist es ja nicht, möglichst viel Geld zu kassieren, sondern den Verkehr sicherer zu machen", erklärt Jana Ulbricht, Pressesprecherin bei der Polizeidirektion Dresden.

Da die Kontrollen für jedermann sichtbar seien, sieht sie auch kein Problem für die Arbeit der Polizei. „Wir können diese Hinweise nicht verhindern, das ist ähnlich wie im Radio - nur schneller", bewertet sie den Informationsaustausch unter den Autofahrern, indem sie sogar einen positiven Aspekt sieht: „Wenn die Fahrer dadurch langsamer fahren, ist uns das nur recht."

Jost Kärger, Verkehrsjurist beim Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC), beurteilt das Portal ähnlich wie die Hinweise im Radio: „Die Infos sind sehr punktuell und nicht immer aktuell. Die Frage ist, ob das für die Nutzer sinnvoll ist." Da die Blitzer-Tipps unsortiert dargestellt werden, könne eine Suche nach relevanten Hinweisen aufwendig sein, so Kärger. Er bewertet das Portal als legal, solange die Nutzer ihre Tipps nicht während des Fahrens in ihr Smartphone tippen.

Illegal sind hingegen Navigationsgeräte mit integrierter Radarhinweis-Funktion. Laut Straßenverkehrsordnung sind technische Geräte, die Verkehrsüberwachungen anzeigen oder stören, im Auto verboten. Ein kurzer Hinweis auf Facebook ist dagegen kein Problem.

Dominik Brüggemann

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