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Dresden-Nazifrei: Hoher Zuspruch war schuld am Zusammenbruch der Homepage

Dresden-Nazifrei: Hoher Zuspruch war schuld am Zusammenbruch der Homepage

Zu viele Zugriffe waren die Ursache für den Ausfall der Homepage des Bündnisses Dresden-Nazifrei am Montag. Auch die Nachricht eines Rechtsextremen, er habe die Internetseite von Dresden-nazifrei gehackt, stellte sich als Falschmeldung heraus.

„Unsere Internetseite ist am Montag abgeschaltet worden, weil zu viele Leute darauf zugreifen wollten. Das steht so im Vertrag mit unserem Internetprovider", so Bündnis-Sprecher Stefan Thiele.

Nach Rücksprache mit dem Provider sei die Seite am Nachmittag wieder für zwei, drei Stunden erreichbar gewesen. Abends brach sie wegen zu vieler Nutzer wieder zusammen. Die Dresdner Polizei hatte am Mittag vorsorglich mitgeteilt, dass der Homepage-Ausfall nicht in Zusammenhang mit dem Einsatz der Beamten stehe.

Es habe sich auch nicht um einen Angriff von Rechtsextremen gehandelt, wie einige Personen vermutet hatten. Nazis hatten unter anderem per Twitter dazu aufgerufen, das Info-Telefon der Demo-Blockierer „lahmzulegen". Bei der Telefonnummer unterlief den Rechten allerdings ein Tippfehler - die auf Twitter angegebene Nummer existiert gar nicht. Vielleicht auch deswegen kam es nicht zu den angedrohten Störungen. „Solche Anrufe haben die Betreuer unseres Infotelefons nicht bekommen, soweit ich weiß", sagte Thiele.

Auch „SMS-Bomben", welche die Rechtsextremen im Internet angekündigt hatten, seien ausgeblieben. Dies bestätigte David Kunda, Betreiber der Seite „sbomb.net". Er wehrt sich gegen Missbrauch seines Internetdienstes: „Dass Leute belästigt werden, wollen wir natürlich nicht. Das ist mehr so ein Spaß-Projekt", sagte Kunda.

Für Samstag habe Dresden-Nazifrei vorgesorgt: „Unsere IT-Spezialisten kümmern sich um einen anderen Vertrag mit dem Internetprovider, und wir haben eine Ersatz-Website auf einem anderen Server. Auf die können wir gegebenenfalls weiterleiten."

ttr

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