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„Die Musik und das Aussehen“ – David Garrett sorgt für Massenandrang im Ufa-Kristallpalast Dresden

„Die Musik und das Aussehen“ – David Garrett sorgt für Massenandrang im Ufa-Kristallpalast Dresden

Stargeiger David Garrett hat am Sonntagabend für große Menschentrauben im Ufa-Kristallpalast gesorgt. Der Musiker war nach Dresden zu kommen, um seinen Film „Der Teufelsgeiger“ zu bewerben, der bereits seit zweieinhalb Wochen in den deutschen Kinos läuft.

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Alte und junge Fans waren begeistert von ihrem tapfer Autogramme schreibenden Star.

Quelle: Tanja Tröger

Obwohl Garrett bei den Dreharbeiten zum ersten Mal vor einer Filmkamera stand, war ihm die Rolle des Violinisten Niccolo Paganini nicht völlig fremd: Wie der Italiener aus dem 19. Jahrhundert ist auch der gebürtige Aachener ein Meister auf seinem Instrument und ein Frauenliebling obendrein.

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Stargeiger David Garrett verzückte die Fans im Ufa-Kristallpalast.

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Diese Mischung sorgte im Vergleich zu anderen Autogrammstunden und Filmaufführungen mit Schauspielern für ein deutlich älteres, aber nicht minder weiblich dominiertes Publikum. „Ich musste mit“, sagt ein mitgebrachter Ehemann lachend. Einige Fans warteten schon lange geduldig vor den Absperrgittern. „Wir sind seit 16 Uhr hier“, erzählt die 16-jährige Friederike. Extra aus dem thüringischen Nordhausen ist sie mit ihren Eltern angereist. Während die Mama sich auch als Garrett-Fan bezeichnet, steht der Papa abseits der Menge und wartet, bis seine Frauen die Unterschrift ihres Stars ergattert haben. „Frieda“ lässt sich von Garrett ihre Geige signieren – „das ist was Persönliches von ihm auf was Persönlichem von mir“. Immerhin spielt sie schon seit zwölf Jahren Violine, hat also wie der Star im Alter von vier Jahren damit begonnen. Und was ist nun so toll an David Garrett? Ganz klar, „die Musik und das Aussehen“, meint Friederike.

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David Garretts Autogramm auf der Geige von Friederike aus Nordhausen.

Quelle: Tanja Tröger

Optik und Geigenkünste in Kombination warfen so manches andere Mädchen aus der Bahn: Eine junge Frau stapft schluchzend die Treppe zum Kinosaal hinauf und tupft sich die Tränen von den Wangen. „David Garrett hat sie wiedererkannt“, sagen ihre Begleiterinnen, „sie haben sich schon mal auf einem Konzert gesehen.“

Ein wenig Musik brachte der Popstar der Klassik vor der Filmaufführung auch noch zu Gehör, natürlich Paganini und natürlich auf der Stradivari. Auch ein bisschen aus dem Nähkästchen plauderte er noch. So erfuhr das Publikum beispielsweise, dass Garrett vor allem an einem Film mitwirken wollte, weil er mal Filmmusik schreiben wollte. Bei der Frage, was denn für ihn Genuss und eine Sünde wert sei, ging ein vielsagendes Raunen und Gelächter durch den Saal. „Absoluter Genuss ist für mich Zeit“, so der Star, der seit zwölf Jahren im turbulenten New York lebt. Die Sache mit der Sünde klärte er hingegen nicht auf …

Friederike aus Nordhausen jedenfalls wird heute Nacht nicht viel Zeit zum Träumen haben. Spätabends nach der Kinovorstellung geht es zurück nach Thüringen, und morgen früh wieder in die Schule.

ttr

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