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Betrüger fälscht Facebook-Seite von Martin Seidel - Bürgermeister will Anzeige erstatten

Betrüger fälscht Facebook-Seite von Martin Seidel - Bürgermeister will Anzeige erstatten

Dass es mit den Echtheits-Kontrollen im Kontaktnetzwerk „Facebook" wohl nicht allzu weit her ist, zeigt jetzt wieder mal ein Fall aus Dresden: Auf Facebook hat sich am Sonntag ein Betrüger als Dresdens Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos) ausgegeben, um an Geld zu kommen.

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Sozialbürgermeister Martin Seidel

Quelle: Archiv

Der Unbekannte hat dafür das Profil des Bürgermeisters auf einer eigenen Facebook-Seite nachgebaut.

Hier seien beispielhaft zwei Indizien genannt, an denen man solche Fälschungen erkennen kann: Zum Einen fehlen die Chronik-Einträge des echten Profils. Zum Anderen ist in der Browser-Adresszeile bei näherer Betrachtung eine andere Facebook-Adresse (in diesem Fall eine angebliche „Magda") zu erkennen. Der Betrüger versendet dann eine Freundschaftsanfrage an „echte" Freunde des Bürgermeisters (die aus dessen echtem Profil ersichtlich sind) und spiegelt vor, er habe ausversehen den Freundeskontakt gelöscht und wolle ihn wieder herstellen.

Bestätigt der Kontakt die Anfrage, bekommt er als nächstes in vertraulichem Ton per Facebook-Messenger die Bitte zugesandt, ihm die Ausgaben für „Paysafe-Wertmarken" vorzustrecken – er brauche die Nummern und werde die Auslagen mit einem Aufschlag zurückzahlen. „Die Seite war wohl Gott sei Dank nur rund 20 Minuten aktiv. Dennoch werde ich Anzeige bei der Polizei erstatten“, bestätigte Seidel auf Anfrage von DNN-Online. Ihm persönlich sei zwar kein Schaden entstanden, aber dennoch handele es sich um eine Straftat. Ihm sei aber keiner seiner Facebook-Freunde bekannt, die tatsächlich auf den Betrüger hereingefallen waren. Bereits am Sonntag hatte er das Vergehen den Verantwortlichen des Sozialen Netzwerkes gemeldet, innerhalb von Sekunden sei die falsche Seite dann offline gegangen, so Seidel.

hw/JV

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