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13. Februar als Trend beim Kurznachrichtendienst Twitter - User kapern Neonazi-Hashtag

13. Februar als Trend beim Kurznachrichtendienst Twitter - User kapern Neonazi-Hashtag

Wie auch schon im vergangenen Jahr entwickelte sich der Kurznachrichtendienst Twitter innerhalb kürzester Zeit zu der Informationsquelle Nummer eins in Sachen 13. Februar.

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Screenshot der Twittersuche nach dem Hashtag #13februar

Quelle: Screenshot

Unter den Hashtags #13februar, #nazifrei und #blockadedresden rasten die Tweets im Sekundentakt durch und mauserten sich rasch zu den so genannten „Deutschland Trends", also den meist publizierten Themen innerhalb des deutschen Teils des Netzwerks.

„Passt aufeinander auf!", war vor allem am Vormittag vielfach zu lesen. Zu gegenwärtig waren offensichtlich die Bilder vom 13. Februar 2011. Verkehrschaos wurde befürchtet: „Bin schon mal gespannt auf die Heimfahrt heute. Werde wohl Alternativroute einschlagen." Doch schnell machte sich Optimismus breit: „Bis jetzt wirkt hier alles etwas entspannter als letztes Jahr. Soll bitte so bleiben." Tatsächlich hatten prominente Mitdemonstranten offenbar sogar Zeit für ein kleines Päuschen: „Özdemir, Künast, Roth, Trittin essen ein Brötchen." Andere verschlug es zur universitären Speisenausgabe: „Grundlage schaffen in der Alten Mensa."

So gestärkt konnte es losgehen. Während sich die Einen noch fragten: „Warum funktionieren die Züge der DB gerade bei solchen Demos immer und haben keine 2 Stunden Verspätung?" Waren die Anderen bereits voll bei der Sache: „Mehr Spaß als böse gucken und Stinkefinger zeigen macht übrigens, lustige Grimassen in die Polizeikameras zu schneiden." Immer wieder liefen Unterstützungsaufforderungen für die Blockaden über die Twitter-Timeline. Manch einer bezweifelte auch das Treiben auf Dresdens Straßen: „Alle Jahre wieder das gleiche Schauspiel...Wann ist Intelligenz endlich käuflich (und erschwinglich) zu erwerben?!"

Die Rechtsextremen versuchten ebenfalls via Kurznachrichtendienst zu informieren, wurden aber am frühen Abend von der Webgemeinde ausgebremst. Die „Online-Aktivisten" kaperten einfach den von den Nazis genutzten Hashtag #DenkDran und traten eine regelrechte Flut an Spaßtweets los. „#Denkdran dass du früh ins Bett musst", stand da zu lesen. Für virtuelle Lacher sorgte ebenfalls „#DenkDran der Valentinstag wird überbewertet" oder „#DenkDran mich zu erinnern, wenn ich aus der Badewanne komm." Die Twitterer hatten ihren Spaß und Oreo_Pirat fand abschließende Worte: „Ich danke allen, die mitgeholfen haben, dass der Nazihashtag #DenkDran so wunderbar mit intelligentem Leben gefüllt wird."

ahr

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