Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Zwischen altem Bestand und Moderne - Der "Tag des offenen Denkmals" in Dresden

Zwischen altem Bestand und Moderne - Der "Tag des offenen Denkmals" in Dresden

Beim „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag standen in ganz Sachsen 710 Gebäude und Objekte für Interessierte und Neugierige bereit. Allein in Dresden beteiligten sich 43 Denkmäler.

Voriger Artikel
Festumzug zum „Tag der Sachsen“ lockt 45.000 Besucher an
Nächster Artikel
Semperoper Dresden beginnt Hommage an Hans Werner Henze

Der Hans-Erlwein-Schlachthof im Ostragehege beteiligte sich am "Tag des offenen Denkmals".

Quelle: Christin Grödel

Eröffnet wurde der Tag, der sich in diesem Jahr dem Thema Holz widmet, bereits am Sonnabend in Anwesenheit des Kulturbürgermeisters Ralf Lunau (parteilos) im Chinesischen Pavillon auf der Bautzner Landstraße.

Ud hier herrschte am Sonntag dann auch reger Besucherandrang. Der Chinesische Pavillon am Rande der Dresdner Heide ist das einzig noch erhaltene original chinesische Bauwerk in Deutschland. Die Kaiserliche Chinesische Regierung ließ ihn zur 1. Internationalen Hygieneausstellung 1911 in Dresden im Stil einer chinesischen Villa errichten. 1912 kaufte die Gemeinde Weißer Hirsch den Pavillon und ließ ihn im Rathausgarten neu errichten.1997 wurde er allerdings durch einen Brand stark geschädigt. Seit 2007 sammelt der Verein “Chinesischer Pavillon zu Dresden e.V.” Spenden für eine Restaurierung.

php6e9526558e201209091551.jpg

Auch eine Besichtung im Chinesischen Pavillon ließen sich die Besucher nicht entgehen.

Zur Bildergalerie

Die Veranstalter sprachen insgesamt von großem Besucherandrang. „Wir kommen kaum zum Luftholen“, berichtet Michael Kirsten vom Landesamt für Denkmalpflege. Seine Behörde bot im Dresdner Ständehaus passend zum diesjährigen Thema Holz Einblicke in die Restaurierung eines spätgotischen Holzaltars. „Wir mussten die Führungen im 15-Minuten-Takt anbieten, um dem Andrang nachzukommen“, sagte Kirsten.

Eine spannende Mischung zwischen altem und Bestand und zeitgenössischer Kunst gab es für die Besucher im Hans-Erlwein-Schlachthof im Ostragehege, dem Veranstaltungsort der Ostrale 2012. In Führungen machte Architekt Daniele del Grande auf die Konfrontation der historischen Räumlichkeiten der einstigen Schlachthofanlage und der heutigen Nutzung als Ausstellungsort aufmerksam.

Mit dabei waren in Dresden außerdem unter anderem die Hellerauer Holzhäuser, das Landesamt für Archäologie Sachsen in Klotzsche, der Hauptbahnhof mit einer Führung hinter die Kulissen sowie die Emmauskirche in Altkaditz, eine der ältesten Kirchen der Stadt.

Christin Grödel/dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr