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Zwischen Militär und Puppentheater: Tausende Dresdner besuchen Albertstadt

Zwischen Militär und Puppentheater: Tausende Dresdner besuchen Albertstadt

Dresden. Tausende Dresdner haben am Sonnabend den Tag der offenen Albertstadt genutzt und sich in den Häusern rund um die Stauffenbergallee umgesehen.

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Verkehrserziehung für Kinder bei der Bereitschaftspolizei.

Quelle: Stephan Lohse

Von der JVA Dresden bis zur Landesdirektion öffneten zahlreiche Einrichtungen ihre Türen und präsentieren Räumlichkeiten und Details, die sonst verschlossen bleiben. Vor allem am militärhistorischen Museum war der Andrang riesig. Das Gebäude, das momentan umgebaut wird, präsentierte zum letzten Mal die aktuelle Sammlung. Zahlreiche Besucher nahmen die Baustelle in Augenschein und warteten dafür zum Teil mehrere Stunden auf Einlass.

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Im Landesfunkhaus konnten die Gäste den Journalisten begegnen.

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Ebenso lange Schlangen bildeten sich vor der JVA Dresden. Bis 13 Uhr hatten bereits 450 Besucher die Justizvollzugsanstalt in Augenschein genommen, berichtete Öffentlichkeitsreferent Detlef Schmidt. Mit bis zu 1000 Besuchern rechnete er bis zum Abend. Diese konnten neben einer Musterzelle vor allem die Arbeitsbetriebe der Gefangenen sowie die verschiedenen Fachdienste in Augenschein nehmen. Auch, wenn Kinder nicht mitkommen konnten, der Einblick war für viele Besucher verlockend.

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Einblick in die Puppentheatersammlung.

Quelle: Stephan Lohse

Für jüngere Besucher eher geeignet war die Schau der Puppentheatersammlung in der ehemaligen Garnisonskirche. Die Mitarbeiter der Sammlung öffneten extra ihre Depots und zeigten die wertvolle Sammlung, die aufgrund der aktuellen Sanierung des Jägerhofs aktuell sonst nicht zugänglich ist. Puppenspiele und -Filme rundeten das Angebot ab.

Gleich nebenan nutzten zahlreiche Besucher den Turm der Kirche für einen spektakulären Blick über die Albertstadt und das Elbtal. 223 Stufen waren nötig, um von der Aussichtsplattform des Gotteshauses auf Dresden hinabzublicken. „Wir sind sehr zufrieden", sagte Thomas Socha vom Förderverein Simultankirche St. Martin.

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Verkehrserziehung für Kinder bei der Bereitschaftspolizei.

Quelle: Stephan Lohse

Und auch dort, wo sich Dresdner sonst eher ungern aufhalten, war jede Menge los. Ob Zoll, Bereitschaftspolizei oder Albertstadtkaserne: Überall gaben die Mitarbeiter bereitwillig Auskunft über ihr Tun und gaben Einblicke in ihre Arbeit. Vom „Blitzer" der Polizei hin zu den kuriosesten Funden der Zollbeamten.

Die ab 1873 entstandene Albertstadt war einst das größte zusammenhängende Militärgelände Deutschlands. Heute haben sich entlang der Stauffenbergallee zahlreiche Behörden und Institutionen niedergelassen. Vom Landesfunkhaus des Mitteldeutschen Rundfunks bis hin zum Amtsgericht und der Landesdirektion des Freistaats.

Stephan Lohse

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