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Woods of Birnam-Sänger Christian Friedel im DNN-Interview

Eurovision Songcontest 2016 Woods of Birnam-Sänger Christian Friedel im DNN-Interview

Am Abend des 25. Februar entscheidet sich in Köln, wer am 14. Mai in Stockholm Deutschland beim „Eurovision Songcontest 2016“ vertreten wird. Unter den Anwärtern ist auch die in Dresden gegründete Band Woods of Birnam. Die DNN haben vorab mit Sänger Christian Friedel gesprochen.

Woods of Birnam
 

Quelle: PR

Dresden..  Am 25. Februar entscheidet sich in Köln, wer Deutschland am 14. Mai in Stockholm beim „Eurovision Songcontest 2016“ vertreten wird. Unter den Anwärtern ist auch die in Dresden gegründete Band Woods of Birnam. Die DNN haben vorab mit Sänger Christian Friedel gesprochen.

Frage: Wie geht es Ihnen jetzt – so kurz vor dem ESC-Vorentscheid?

Christian Friedel: Die Nervosität steigt langsam ziemlich an. Für uns ist das eine völlig neue Bühne und verbirgt viel Unbekanntes. Es ist dann doch leider keine Theateraufführung oder Filmdreh oder ein Konzert vor hungrigen Fans.

Wie kam es eigentlich zur Nominierung?

Der Radiosender MDR Sputnik hat uns angefragt, ob wir uns eine Teilnahme vorstellen könnten. Nachdem wir „Ja“ gesagt haben, waren wir wohl einer von 150 Vorschlägen, unter anderem von den verschiedensten Radiostationen und Plattenfirmen. Als wir dann erfuhren, dass es unser Song geschafft hatte, waren wir ziemlich aus dem Häuschen.

Wie waren die Reaktionen aus Ihrem Umfeld auf die ESC-Teilnahme?

Unterschiedlich, aber meist euphorisch. Selbst bei eingefleischten „Indiemusikfans“ oder auch bei den verschiedensten Filmemachern freute man sich sehr und viele schauen den deutschen Vorentscheid wohl jetzt das erste Mal.

Verraten Sie schon etwas Näheres zur Performance?

Wir setzen auf Natürlichkeit und eine lustvolle Umsetzung des Songs. Dabei werden aber keine „Bühnenlifts“ oder Raketen eingesetzt, sondern ich schwinge das Tanzbein und die Jungs geben an ihren Instrumenten alles. Wir sind ja eine leidenschaftliche Liveband und deswegen wollen wir möglichst unverstellt performen. Ausschnitte aus unserem Musikvideo wird es im Hintergrund geben und eine coole Lichtshow.

Haben Sie Angst zu scheitern?

Überhaupt nicht. Wir sind dort Außenseiter und unsere Bandkarriere ist jung. Dieser Vorentscheid ist eine großartige Plattform, sich als Band zu präsentieren. Und wenn wir dort einige Leute für uns begeistern können, umso besser. Wenn wir dann nach Stockholm fahren sollten, dann machen wir natürlich ganz Europa unsicher (lacht). Ich glaube die offensichtlichen Favoriten haben einen viel größeren Druck als wir.

Sie haben den Titel „Lift me up (from the underground)“ als „schmissige Diskonummer“ bezeichnet. Worum geht es in dem Song?

Der Song ist eine Liebeserklärung an das Leben, geschrieben nach einem schmerzlichen Verlust, der nicht unbedingt die schönen Seiten des Lebens zum Vorschein bringt. Aber aus diesem Tal herauszufinden und positiv und vor allem selbstbewusst weiterzuleben, das ist eine optimistische Kernbotschaft des Songs. Und das brauchen wir zur Zeit weltweit!

Wieso haben Sie genau den Song gewählt?

Wir hatten zwei Songs zur Auswahl und einfach Lust auf den schnelleren, tanzbaren Song. Der ESC ist vor allem eine Party. Man feiert die Musik, man feiert sich, man feiert das Leben, die Liebe, die Freiheit und da passt unser Song hervorragend.

Wie finden Sie Ihre Balance zwischen Musik, Theaterbühne und Film?

Ich denke in Abschnitten und versuche nicht zu viel parallel zu machen. Wenn man von der einen in die andere Welt wechselt, ist das ein wahrhaft inspirierendes und befreiendes Gefühl. Man scheint dem Druck der verschiedenen Künste besser Stand halten zu können und die Dinge verbinden sich meist fließend.

Von Juliane Weigt

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