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Wölli & die Band des Jahres begeistern im kleinen Rahmen auch altgediente Hosen-Fans

Wölli & die Band des Jahres begeistern im kleinen Rahmen auch altgediente Hosen-Fans

Der aufmerksame Bürger konnte am Sonntagabend beobachten, wie etliche, in Toten-Hosen-Fan-Gewandung gekleidete, Musikjünger in Richtung Alter Schlachthof zogen.

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Wolfgang "Wölli" Rohde spielte am Sonntag im Alten Schlachthof.

Quelle: Franziska Schmieder

Was war los? Die Toten Hosen waren es nicht, die da spielten, aber einer, der immer noch zur Familie gehört: Wolfgang „Wölli" Rohde. Der ehemalige Schlagzeuger der Düsseldorfer Deutsch-Punker war mit seiner „Band des Jahres" gekommen, um sein erstes Gesangs-Album lautstark vorzustellen.

Der kleine Saal im Schlachthof war nicht einmal halbgefüllt, als Wölli und seine fünf Jungs gegen 21 Uhr die Bühne mit „Mich kriegt ihr nie" betraten. Das geschah noch recht gemächlich, immerhin ist der Mann schon über 60. Im Laufe des Abends drehte Rohde das Tempo jedoch ordentlich auf. Lachend und Witze reißend erzählte er von Brillen und Herzschrittmachern, witzelte über sein Alter und die glorreiche Vergangenheit. „Ich war vor 10 oder 12 Jahren schon mal in dieser Stadt, damals noch in anderer Funktion und natürlich in einer größeren Halle."

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Das Album "Das ist noch nicht alles" erschien bereits im September.

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Geburtstagskind Barney griff auch mal zum Akkordeon.

Quelle: Franziska Schmieder

Die Fans, die gekommen waren, ließen es die Band vergessen, dass sie vor fast leerem Saal spielten. Da wurde mitgegrölt, Bier, Kameras und Hände reckten sich in die Luft, fast jeder kannte die Texte und wippte mit. Wölli gab mit „Mehr davon" auch einen Hosen-Klassiker in neuer Gewandung zum Besten und überzeugte stimmlich viel mehr, als die CD zur Tour[link:700-NR_DNN_35372-1] erwarten ließ. Auch die etwas jüngeren Bandmitglieder ließen wahre Spielfreude sehen, lachten und gaben alles. Keyboarder Barney feierte zudem Geburtstag, so dass Publikum und Bandkollegen kurzerhand ein Ständchen hinlegten.

Es war ein Abend mit familiärem Charakter, bei dem die Fans tatsächlich auch mal ein Wort mit dem Musiker auf der Bühne wechseln konnten.

fs

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