Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
With Full Force-Festival startet mit 71 Bands und erstmals drei Bühnen

Rekordbeteiligung With Full Force-Festival startet mit 71 Bands und erstmals drei Bühnen

Ostdeutschlands größtes Punk- und Hardcore-Festival in Roitzschjora am Rand der Dübener Heide ging am Donnerstag in seine 23. Auflage. Ein Blick auf die 71 Bands, die das Festival an drei Tagen auf diesmal drei statt zwei Bühnen heimsuchen, genügt, um die Köpfe schon vorab kreisen zu lassen.

Voriger Artikel
Dresdner Designerausstellung zu Konkurrenz und Freundschaft
Nächster Artikel
Semperoper macht „Eugen Onegin“ zu einem Fest der Stimmen

Ab Donnerstag steht Roitzschjora drei Tage eine harte Party aufs Feld.

Quelle: Susanne Richter

Roitzschjora. Der Wetterbericht gehört in diesen Tagen für Markus Pudritz zum Standardprogramm: Immer wieder klickt der Technische Leiter des With Full Force (WFF) durch die Vorhersagen – und immer wieder streicht ein Lächeln über sein Gesicht. „Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber es sieht so aus, als könnten wir diesmal Glück haben“, meint der Produktionschef von Ostdeutschlands größtem Metal-, Punk- und Hardcore-Festival, das heute in Roitzschjora am Rand der Dübener Heide in seine 23. Auflage geht. Andere Festivals haben in dieser Saison schon mächtig gelitten: Rock am Ring musste wegen Unwettern genauso abgesagt werden wie am vergangenen Wochenende das Hurricane und das Southside. Auch die Erinnerungen an 2015 sind in Roitzschjora nicht nur positiv: Das WFF musste am Sonntag wegen eines Gewitters abgebrochen werden.
Eines steht allerdings schon vor dem ersten Einstöpseln der Stromgitarren heute um 13.45 Uhr fest: Deutschlands härtester Acker wird auch in diesem Jahr beben – mit einem Rekord-Line-Up und einer musikalischen Breite, die zuletzt aufgrund des corelastigen Fokus drohte, abhanden zu kommen. „Wir haben schließlich einen Ruf zu verteidigen“, erklärt Roland „Bogo“ Ritter, einer der drei WFF-Geschäftsführer und selbst einschlägiger Fan. Vergleiche mit dem Über-Festival Wacken mag er nicht sonderlich: „Wir werden zwar oft als kleine Schwester von Wacken bezeichnet, doch Wacken ist ein reines Metal-Festival – beim With Full Force stehen Metal, Hardcore, Punk und alle möglichen härteren Mischungen gleichberechtigt nebeneinander, und so vielschichtig ist auch das Publikum.“

Ein Blick auf die 71 Bands, die das Festival an drei Tagen auf diesmal drei statt zwei Bühnen heimsuchen, genügt, um die Köpfe schon vorab kreisen zu lassen: Neben den Headlinern Slayer, Amon Amarth und Five Finger Death Punch beschallen Szene-Schwergewichte wie Hatebreed, Behemoth, Walls Of Jericho, Bad Religion, Trivium, Anti Flag oder Paradise Lost die Grashalme samt den erwarteten 25 000 Besuchern. Die Tanzfraktion wird unter anderem durch Bands wie 4 Promille, The Real McKenzies Frank Carter oder Buster Shuffle vollbedient. Neu ist eine dritte Bühne: Das Magazin „Metal Hammer“ gibt vor allem jungen Bands ein Podium, um vor Tausenden die Saiten zu malträtieren, darunter Unleash The Sky, Siberian Meat Grinder und Cry My Namet. Außerdem wird das Festivalgelände zum großen Public Viewing – weil kein Besucher auf die Fußball-EM verzichten soll, sind Großbildleinwände aufgebaut worden.Neben der gut bestückten Running Order gibt es zwei weitere gute Nachrichten für Besucher. Erstens: Auch wenn sich das benachbarte Kieswerk weiter durch den Acker frisst, gibt es keine größeren Veränderungen. Die Anfahrt erfolgt wieder über die Zufahrt Schwarzer Weg, etwa einen Kilometer östlich von Roitzschjora. Dort befindet sich auch der Fußgängereingang.
Die bisher aufgrund von Bauarbeiten gesperrte Durchfahrt von Löbnitz, dessen Ortsteil Roitzschjora ist, wird extra für das With Full Force bis Montag aufgehoben. Zweitens: Im Umfeld der Bühnen soll es wieder W-Lan geben. Und damit tatsächlich alle Besucher ihren Spaß haben, machen die Veranstalter – wie alle Jahre wieder – klar: „Wir sagen den Intoleranten, Nazis und Rassisten: Ihr habt hier nichts zu suchen.“ Deshalb werden auch Klamotten der Marke Thor Steinar nicht geduldet.

Eintrittskarten (Drei-Tage-Ticket 109,95 Euro) sind unter anderem vor Ort an den Kassen (Kombi- und Tagestickets) erhältlich. Informationen zu Anfahrt, Shuttle ab Delitzsch und Bands: www.withfullforce.de

Von Andreas Debski

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr