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With Full Force: Der härteste Acker - alle Jahre wieder

With Full Force: Der härteste Acker - alle Jahre wieder

Der Wetterbericht gehört in diesen Tagen für Markus Pudritz zum Standardprogramm: Immer wieder klickt der Technische Leiter des With Full Force (WFF) durch die Vorhersagen - und immer wieder lacht Klärchen über beide Backen.

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Der Aufbau der Hauptbühne ist im vollen Gang: Das Festival With Full Force beginnt morgen in Roitzschjora hart und laut.

Quelle: Andreas Debski

"Das wird wohl eine Hitzeschlacht. Aber wir sind sehr gut vorbereitet. An Wasser soll es nicht mangeln, es wird auf dem Platz kostenlos Trinkwasser und auch Schlauchduschen geben", macht der Produktionschef von Ostdeutschlands größtem Metal-, Punk- und Hardcore-Festival klar, das morgen im kleinen Roitzschjora am Rand der Dübener Heide in seine 22. Auflage geht.

Als erste Band stöpseln Walking Dead On Broadway um 14.30 Uhr ihre Stromgitarren ein: Die Deathcorler aus Leipzig, die zuletzt für ihr Debüt "Aeshma" gefeiert wurden, werden den als Deutschlands härtesten Acker bekannten Flugplatz entsprechend beflüstern. "Das WFF hat schließlich einen Ruf, und den gilt es zu verteidigen", sagt Produktionsleiter Pudritz grinsend. Ein Blick auf die 58 Bands, die das Festival über die drei Tage heimsuchen, genügt, um die Köpfe vorab kreisen zu lassen: Neben den Headlinern Parkway Drive, Heaven Shall Burn und In Flames beschallen unter anderem Szene-Schwergewichte wie Carcass, Terror, Belphegor, Kreator, Sick of it All und Suicide Silence die Grashalme samt den erwarteten knapp 25 000 Besuchern. Daneben werden weitere Chartslieblinge wie Eisbrecher, Knorkator und Haudegen erwartet. "Es werden wohl etwas weniger Besucher als letztes Jahr werden, weil es mittlerweile ein übergroßes Angebot an Festivals gibt", sagt Roland "Bogo" Ritter, einer der drei WFF-Geschäftsführer. Der Festivalgründer, selbst einschlägiger Fan, freut sich diesmal besonders auf The Ruins Of Beverast, Obituary und Fear Factory.

Neben der erlesen bestückten Running Order gibt es zwei weitere gute Nachrichten für Besucher. Erstens: Auch wenn sich das benachbarte Kieswerk durch den Acker frisst, gibt es keine Veränderungen. "Die Anfahrt erfolgt wie im vergangenen Jahr über die neue Zufahrt Schwarzer Weg, etwa einen Kilometer östlich von Roitzschjora. Dort befindet sich auch wieder der Fußgängereingang", erklärt Pudritz. Und zweitens: Zum ersten Mal wird es an den beiden Bühnen im Radius von etwa hundert Metern Wlan geben.

Damit tatsächlich alle Besucher ihren Spaß haben, machen die Veranstalter - wie alle Jahre wieder - klar: "Wir sagen den Intoleranten, Nazis und Rassisten: Ihr habt hier nichts zu suchen." Deshalb werden auch Klamotten der Marke Thor Steinar nicht geduldet.

Eintrittskarten (Drei-Tage-Ticket 89,95 Euro) gibt es vor Ort an den Kassen. Informationen zu Anfahrt, Bus-Shuttle vom Bahnhof Delitzsch, Bands und Running Order: www.withfullforce.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 02.07.2015

Andreas Debski

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