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Wiesenrampe ermöglicht auch Rollstuhlfahrern den kompletten Besuch der Ostrale

Wiesenrampe ermöglicht auch Rollstuhlfahrern den kompletten Besuch der Ostrale

Juli die 8. Ostrale auf dem Messegelände eröffnet und einem breiten Publikum zwei Monate internationale Kunst präsentiert, können auch Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte und Familien mit Kinderwagen uneingeschränkt an der Veranstaltung teilnehmen.

Wenn am 18.

Gestern wurde die sogenannte Wiesenrampe errichtet, die als barrierefreier Zugang zum Heuboden der Futterställe dient.

Der Entwurf des italienischen Architektenbüros "abitalbero" ist rund 80 Meter lang und wurde aus 60 Kubikmeter Holz, das das Unternehmen Holzindustrie Dresden gespendet hat, errichtet. Die Besonderheit der Konstruktion: Auf einem Teil der Gehfläche wird Rasen ausgesät. An dem Vorhaben waren auch Mitarbeiter des Dresdener Bauunternehmens FIRA und des Diakoniewerks Martinshof Rothenburg aus der Lausitz beteiligt. Die Gesamtkosten der Holzkonstruktion belaufen sich auf rund 85 000 Euro. Davon wurden 40 000 von der Aktion Mensch und 25 000 vom Sozialministerium zur Verfügung gestellt. Der Rest der Kosten wurde von den beteiligten Bauunternehmen übernommen.

Sylvia Müller, Behindertenbeauftragte der Stadt Dresden, wohnte der Einweihung der Rampe bei und erinnerte an die Verantwortung zum weiteren Ausbau hin zur Barrierefreiheit, der sich aus der 2009 verabschiedeten UN-Behindertenrechtskovention ergibt.

Besonders groß war die Freude bei Joachim Müller vom Verband der Körperbehinderten Dresden. Der Rollstuhlfahrer, der sich seit Jahren für barrierefreies Bauen einsetzt, ist froh, dass er nun die ganze Ausstellung besichtigen kann. "Ich besuche die Ostrale seit vielen Jahren. Die Heuböden habe ich aber noch nie zu Gesicht bekommen", sagt der 58-Jährige.

Ausprobieren konnte Müller die Rampe allerdings noch nicht. Die Abnahme des Baus durch die Behörden erfolgt erst kurz vorm Beginn der Ostrale. Nach der Eröffnung wird das beeindruckende Bauwerk sicher nicht nur von Rollstuhlfahrern genutzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Hauke Heuer

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