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Wie Ostereier das Leben von ganzen Familien verändern können

Wie Ostereier das Leben von ganzen Familien verändern können

Märchen können erzählt, gespielt oder einfach nur aus einem dicken alten Buch vorgelesen werden. In der Ausstellung „Ostern im Jägerhof“, die am kommenden Wochenende eröffnet wird, sind Märchen wie „Der Hase und der Fuchs“ sogar künstlerisch auf einem Osterei dargestellt.

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In Rumänien ist das Verzieren der Ostereier eine alte Tradition.

Quelle: Nadine Steinmann

Doch bunt verzierte Eier können nicht nur Märchen abbilden, sondern sie auch schreiben.

Eine ganz besondere Geschichte erzählen die ausgestellten Eier aus der Region Bukowina im Nordosten von Rumänien, denn dort ist das Eierverzieren eine weit verbreitete Tradition. Ausgehend von den Klöstern in der Region sind die Menschen von einer tiefen orthodoxen Religiosität geprägt, die in den Zeremonien des Osterfestes ihre höchste Ausdrucksform findet. Das Ei als Symbol des Lebens spielt dabei eine wichtige Rolle. Die sehr aufwendige und kunstvolle Bemalung gilt als Ausdruck der hohen Bedeutung des Festes. „Mehrere Familienmitglieder aus verschiedenen Generationen sitzen dann in der Küche beisammen und gestalten diese wunderschönen Eier“, erzählt Elke Birninger, Kuratorin der Osterausstellung im Jägerhof.

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Ostern im Jägerhof

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Rüdiger Steinke aus Bautzen entdeckte schließlich die einzigartigen Kunstwerke aus Rumänien und verkauft sie seitdem in ganz Deutschland. „Ein Teil des Erlöses kommt natürlich den Familien aus der Bukowina zu Gute, so dass sie nicht mehr gezwungen sind auf dem Feld zu arbeiten. Mit dem Verkauf der Eier haben sie eine Grundlage zum Leben gefunden“, berichtet Birninger.

Für die kommenden drei Wochen sind einige der verzierten Eier aus Rumänien in der Ausstellung im Jägerhof zu sehen. Im nächsten Jahr will Elke Birninger sogar versuchen, die Familien aus Rumänien nach Dresden einzuladen und der rumänischen Tradition des Eierverzierens eine komplette Ausstellung widmen.

Nadine Steinmann

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