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Welterbe in Dresden-Hellerau? - Experten wollen am 4. Mai über Sachsens Kandidaten entscheiden

Welterbe in Dresden-Hellerau? - Experten wollen am 4. Mai über Sachsens Kandidaten entscheiden

Dresden. Die Expertenkommission für Sachsens künftige Unesco-Welterbe-Kandidaten will am 4. Mai eine Entscheidung treffen. An diesem Tag sollen zwei der zehn Bewerber dem Kabinett vorgeschlagen werden, kündigte das Innenministerium am Montag in Dresden an.

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Quelle: dpa

Auf Basis dieser Empfehlung werde es dann im Juni oder Juli einen Kabinettsbeschluss zu den zwei Projekten geben, die für die nationale Vorschlagsliste angemeldet werden. Über die deutschen Kandidaten ab dem Jahr 2016 will die Kultusministerkonferenz 2013 entscheiden.

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Chemnitz schickt seinen Besuchermagnet aus dem Kulturkaufhaus DAStietz in das Rennen um den Welterbetitel. Dort sind im Museum für Naturkunde einige Stämme des versteinerten Waldes ausgestellt.

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Innenminister Markus Ulbig (CDU) sprach von einem „klaren und transparenten" Auswahlverfahren durch das aus 16 Fachleuten bestehende Gremium, dem neben Regierungsvertretern auch Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Denkmalschützer angehören. Besonders wichtig seien die Unesco-Kriterien zum „außergewöhnlichen universellen Wert" und zur „Echtheit und/oder Unversehrtheit der Stätte".

Fünf sächsische Kandidaten - darunter Görlitz - stellten ihre Projekte am Montag vor der Expertenkommission vor, die anderen fünf - darunter Chemnitz - folgen am Dienstag. Alle zehn Bewerber waren im Herbst 2011 bereits in einer Vorauswahl als potenzielle Welterbestätten ermittelt worden.

Zur Welterbeliste gehört bereits seit 2004 als gemeinsames deutsch-polnisches Kulturgut der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Mit dem Dresdner Elbtal hatte die Unesco indes 2009 erstmals eine Kulturstätte von ihrer Liste gestrichen. Als Grund dafür gilt der Bau der Waldschlößchenbrücke.

dpa

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