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Warten auf die Ärzte: Dresdner Fans berichten von Konzerterfahrungen

Warten auf die Ärzte: Dresdner Fans berichten von Konzerterfahrungen

Für Farin Urlaub ließ sich Theresa Glaser auch schon beißen. Bei einem Solo-Konzert des Sängers im Alten Schlachthof in Dresden ging es im Jahr 2009 ziemlich eng zu.

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Anne Müller und Theresa Glaser warten seit Freitagmittag auf den Einlass zum Konzert der Ärzte in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Zeitweise konnte ich mit meinen Füßen den Boden nicht erreichen“, berichtet sie von ihrem bisher besten Konzert. Am Freitag will sie beim Konzert der Ärzte am Elbufer auf solche Momente verzichten, aber auf die Musik freut sie sich sehr. Zusammen mit ihrer Freundin Anne Müller wartete sie am Freitag seit Mittag vor dem Einlass am Elbufer.

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Große Mülleimer sollen den Dreck in Grenzen halten - am Vorabend hat dies schon einmal nicht funktioniert.

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Das lange Warten der beiden Mädchen wurde sogar belohnt. Getarnt mit Sonnenbrille und Mütze lief Farin Urlaub am Nachmittag an den wartenden Fans vorbei. „Am breiten Grinsen habe ich ihn erkannt“, so die 21-jährige Anna. Sie mag die Band, weil ihre Mitglieder nicht abgehoben seien. „Die laufen daher, geben ihren Fans Autogramme und nehmen sich Zeit für ein kurzes Gespräch“, schildert sie die kurze Begegnung.

Bereits im August 2011, zwei Tage nach dem offiziellen Vorverkaufsstart hatten sich die beiden die Karten gesichert. Einige Monate später stand fest: Die drei Konzerte der Ärzte am Dresdner Elbufer sind allesamt ausverkauft. Im Mittelpunkt der Konzernte wird das neue Album „auch“ stehen, das im April veröffentlicht wurde.

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Zuvor hieß es aufbauen - aus dem Kino-Gelände musste eine Konzert-Arena werden

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Fans sind die beiden auch wegen der steten künstlerischen Weiterentwicklung. „Als ich das neue Album gehört habe, war ich erstmal überrascht. Die legen sich nicht fest. Da kommt Ska, Rock und Volksmusik an die Ohren“, beschreibt Anne die vielfältige Platte.

Um ganz nah an den Ärzten stehen zu können, haben sich die beiden Fans einige taktische Maßnahmen überlegt. „Ich trinke seit Mittag gar nichts mehr, ansonsten müsste ich später meinen Platz verlassen“ erklärt Theresa. In Ohnmacht falle sie nicht, da sei sie erprobt und setze auf ihre Konzerterfahrung. „Falls es sich mal dreht, lass ich es ruhiger angehen“ kündigt sie an. Ruhig wird es kaum werden, wenn 12.000 Fans der nach eigenen Angaben „besten Band der Welt“ zujubeln. „Die Stimmung wird genial“ ist Anne überzeugt, die die Berliner bereits am Elbufer gesehen hat.

Dominik Brüggemann

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