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Von Semperoper bis St. Pauli Ruine: Lange Nacht der Dresdner Theater lockte 10.000 Besucher an

Von Semperoper bis St. Pauli Ruine: Lange Nacht der Dresdner Theater lockte 10.000 Besucher an

10.000 Theaterbegeisterte Dresdner wandelten am Samstagabend zur „Langen Nacht der Theater“ von einer Bühne zur Anderen. Damit erhöhten sich die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr um fast 3000. An den Spielstätten bildeten sich um 18 Uhr lange Schlangen.

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Quelle: Julia Vollmer

Mit der Abendsonne im Rücken ließ es sich aber angenehm warten.

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Großer Andrang herrschte bei der Langen Nacht der Theater

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Mehr als 20 Bühnen und gut 30 Ensembles beteiligten sich an der Kulturnacht. Die Gäste zeigten sich begeistert von der Mischung aus großen Häusern wie dem Staatsschauspiel und der Semperoper und kleinen Bühnen wie der St. Pauli Ruine. Zu erleben waren auch kleine Spielstätten, wie die Bühne (das Theater der TU), die Mimenbühne, das Galli-Theater oder das Theaterhaus Rudi, die sonst eher wenig mediale Aufmerksamkeit bekommen. Um den Besuchern möglichst eine breite Kulturpalette zu bieten, spielten die Bühnen meist halbstündige Programmausschnitte. Nach 30 Minuten Theater hatten die Gäste dann 30 Minuten Zeit für den Ortswechsel. So spielte beispielsweise die Staatsoperette Dresden ihren „Kleinen Horrorladen“, die Semperoper zeigte den Klassiker „Schwanensee“ und im Theaterhaus Rudi erlebten die Theaterfans „Schräg, steif und spielwütig“. Das Musical „Kleiner Horrorladen“ begeisterte mit Evergreens wie „Downtown“ und „Ein Häuschen im Grünen“ die Fans. Der Flair des New Yorker Broadway sprang sofort über.

Wer danach noch andere Bühnen besuchen wollte, konnte vor der Tür des Staatsschauspiels einfach in einen Bus steigen. Um einen reibungslosen logistischen Ablauf zu garantieren, fuhren die Dresdner Verkehrsbetriebe mit Bussen und Bahnen zwischen den Spielstätten hin und her.Mit dabei war auch die Hochschule Bildende Künste. Das Labortheater und das Hochschulgebäude an der Güntzstraße wurden zu Spielstätten des Stückes „Dresdner Anatomie". Diese Inszenierung ist in einer Kooperation mit der Dresdner Hochschule für Musik und der Leipziger Hochschule für Musik und Theater entstanden.

Julia Vollmer

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