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Von Favelas in Rio bis zu Frisösenträumen: In Hellerau gibt’s (fast) alles

„Kids on Stage“ Von Favelas in Rio bis zu Frisösenträumen: In Hellerau gibt’s (fast) alles

Mit etwas Verspätung beginnt am Mittwoch der vierte Jahrgang von „Kids on Stage“ in Hellerau. Dabei vereinen sich Theaterarbeiten von Schulen und Schülern. Zu sehen sind unter anderem Einblicke brasilianischer Jugendlicher in das Leben der dortigen Elendsviertel. Die Serkowitzer Volksoper setzt mit „Der Traum der Frisöse“ schon ein wenig mehr auf die unterhaltsame Schiene.

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Favela-Alltag in Rio de Janeiro.

Quelle: PR

Dresden. Wer weiß schon immer, was passiert. Und gegen Krankheit ist ja auch keiner gefeit. Dass nun aber ausgerechnet die Auftaktveranstaltung von „Kids on Stage“ 2016 ausfallen musste, die mit gleich zwei Aufführungen an die 121. Mittelschule Prohlis vergeben war, ist gewiss beklagenswert. Nur halt nicht zu ändern. Und irgendwann werden die Prohliser sicher ihr Förderprojekt auch noch später vorstellen können. Was ebenso für eine weitere Arbeit gilt, die aus Krankheitsgründen abgesagt werden musste: Kommen/Gehen/Bleiben „mit syrischen und deutschen Dresdnern“ am 24. Juni. Die neuen Aufführungstermine werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Das Festival in seinem nunmehr vierten Jahrgang, das speziell Kindern und Jugendlichen aus dem sächsischen Raum wie auch ausgewählten Gästen beste Auftrittsmöglichkeiten für Theater-, Tanz- und Musikprojekte im Festspielhaus Hellerau bietet, beginnt somit am heutigen 15. Juni, 17 Uhr, im etwas kleineren Rahmen, denn die Mittelschule Weixdorf stellt ihre Version des Grimm-Märchens „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ wie geplant im Nancy-Spero-Saal vor.

Und die Eröffnungsveranstaltung von „Kids on Stage“ findet nun am Donnerstag (Beginn 18 Uhr) im Großen Saal des Festspielhauses statt. Dann kommen mit ihrem ungewöhnlichen Theaterprojekt 14- bis 18-jährige Jugendliche aus Rio de Janeiro nach Hellerau. Es sind Schüler aus der Mittelklasse, aus Privatschulen und privilegierten Elternhäusern, die das Leben von Gleichaltrigen aus den Favelas zu ihrem Thema machen – eine Welt aus Drogen, Gewalt, Polizeiübergriffen, von Not und zerstörten Familien. Das Stück, aufgeführt in portugiesischer Sprache mit eingeblendeten deutschen Übertiteln, sei mit seinen klugen, sensiblen und authentischen Texten und Dialogen eine radikale Kritik am Versagen der brasilianischen Gesellschaft, heißt es in der Ankündigung. Zudem gibt es spannende Musik wie auch Video-Einspielungen. Und überhaupt ein rundum ereignisreiches Festival-Programm, das zu vielen neuen Produktionen einlädt.

www. hellerau.org

Von Gabriele Gorgas

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