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Vocal Concert Dresden in Königstein

150. Geburtstag von Georg Schumann Vocal Concert Dresden in Königstein

Georg Schumann wuchs in einer Musikerfamilie auf, als zweites von zwölf Kindern des damaligen Königsteiner Stadtmusikdirektors Clemens Schumann. Schon mit seinen Frühwerken, einer Sinfonie und dem Chorwerk „Amor und Psyche“, erreichte er Bekanntheit in ganz Deutschland. Bis zu seinem Tod 1952 schuf der Komponist Schumann mehr als 100 Werke.

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Georg Schumann

Quelle: Georg-Schumann-Gesellschaft

Königstein. Aus Anlass des 150. Geburtstages des Komponisten Georg Schumann (1866-1952) gibt Vocal Concert Dresden ein Konzert in dessen Heimatstadt Königstein. Gemeinsam mit Musikern der Dresdner Philharmonie lädt der von Peter Kopp geleitete Chor am Sonntag, 20. November, 15 Uhr in die Stadtkirche Königstein/Sächs. Schweiz ein.

Georg Schumann wurde am 25. Oktober 1866 als zweites von zwölf Kindern des damaligen Königsteiner Stadtmusikdirektors Clemens Schumann geboren. Vier von ihnen wurden später erfolgreiche Musiker: Camillo als Organist und Komponist, Alfred als Geiger u.a. bei der Dresdner Philharmonie, Clemens in gleicher Funktion bei der Dresdner Staatskapelle – und eben Georg. Dieser hatte in Leipzig u.a. bei Carl Reinecke studiert und bereits mit seinen Frühwerken, einer Sinfonie und dem Chorwerk „Amor und Psyche“ Bekanntheit in ganz Deutschland erlangt. Nach Positionen als Dirigent beim Danziger Konzertverein und bei der Bremer Philharmonischen Gesellschaft wurde Schumann im Jahr 1900 Direktor der traditionsreichen Sing-Akademie zu Berlin – ein Amt, das er über ein halbes Jahrhundert bekleidete. Daneben wirkte er als gefragter Pianist und Kammermusiker.

Schumanns Impulse für das damalige Musikleben sind vielfältig. Sie beginnen bei der neueren Bach- und Händelpflege, schließen die pädagogische Arbeit ein und reichen bis zu seinem Wirken in leitenden Positionen des späteren Verbandes Deutscher Konzertchöre, der Neuen Bachgesellschaft und der Genossenschaft Deutscher Tonsetzer, aus der die heutige GEMA hervorging.

Bis zu seinem Tod 1952 schuf der Komponist Schumann über 100 Werke, unter denen Chormusik eine bestimmende Rolle einnimmt. Sie aus dem Schattendasein, das sie heute aus verschiedensten Gründen führt, wieder ein wenig ins Licht zu rücken, ist das Konzert in Schumanns Geburtsstadt gedacht. Denn ohne Zweifel zeigt sie, wie souverän, kenntnisreich und spannungsvoll Schumann das „Instrument Chor“ zu führen verstand. Die Programmauswahl krönt die Anfang der 1930er Jahre entstandene Choralmotette „Jerusalem, du hochgebaute Stadt“, ein fulminantes Zeugnis spätromantischer Chormusik. Zu hören sind aber auch Liedbearbeitungen, die von Schumanns Engagement für die seinerzeit in Vergessenheit geratene Musik des 16. und 17. Jahrhunderts zeugen, sowie ein Satz aus seinem Klavierquartett f-Moll op. 29. Mit Peter Kopp am Klavier musizieren hier Wolfgang Hentrich (Violine), Matan Gilitchensky (Viola) und Matthias Bräutigam (Violoncello). Der Chor singt außerdem Werke der im zeitlichen Umfeld Georg Schumanns anzusiedelnden Meister Johannes Brahms, Heinrich von Herzogenberg und Max Reger.

Konzert am Sonntag, 20. November, 15 Uhr in der Stadtkirche Königstein/Sächs. Schweiz. Tickets: per E-Mail unter tickets@vocalconcert.de, bei der Touristinformation im Treff-Punkt Königstein und an der Tageskasse

Von DNN

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