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Vielfalt von Funk bis Fusion - Ausblick auf Jazztage Dresden

Vielfalt von Funk bis Fusion - Ausblick auf Jazztage Dresden

In einer Seniorenresidenz am Neumarkt wurden gestern die Anfang November wieder bevorstehenden Jazztage Dresden vorgestellt. Altmeister Paul Kuhn, der deutsche Nachkriegsgeschichte des Swing mitgeschrieben hat, soll schon bald in der noblen Herberge logieren.

An insgesamt zehn Festivaltagen vom 2. November an wollen die Veranstalter um die 250 Künstler aus zwanzig Nationen präsentieren und haben dazu 25 Spielstätten geordert. Große Namen aus der Welt des Jazz sind da ebenso zu erwarten wie künstlerischer Nachwuchs, Legenden spielen dicht an dicht neben Leuten mit der puren Lust am Vergnügen.

Nach Sonderkonzerten in Pesterwitz sowie bei Sponsoren in Dippoldiswalde, Meißen, Radebeul und Zittau konzentriert sich das 2001 in Unkersdorf gegründete Festival dieses Jahr vornehmlich auf das Societaetstheater als Spielort. Der Auftakt aber wird vor den Toren der Stadt gesetzt. Am Flughafen soll die Funk & Soul Night für fünf Stunden Stimmung sorgen, Mitwirkende bei diesem Event sind u.a. das "Gesicht" der aktuellen Werbekampagne, der Berliner Lukas Fröhlich, mit seiner Funkband Lucasonic, die Schweizer Hip-Hopper Grand Mother's Funck sowie der soulige Brite Ola Onabule und die Köstritzer Jazzband. Als Special Guest ist Dirk Zöllner für diese heiße Nacht angekündigt, der nach den Jazztagen mit seiner Band Die Zöllner erneut in Dresden spielen wird (18.11. Universitätsklinikum).

In Kooperation mit dem Jazzclub Tonne kommt Michael Wollny mit seinem klangstarken Trio [em], wer auf etablierte Namen setzt, darf sich einmal mehr auf John McLaughlin freuen, wird dem schönen Stimmwunder von Maria João entgegenfiebern, die auf ihrer "Chocolate Tour" mit Mário Laginha am Klavier aufwartet, und zählt die Tage, bis der wohl spielwütigste italienische Klarinettist Gianluigi Trovesi mit dem Ensemble Fisfüz nach Klotzsche kommt. Dass am selben Abend "Der Mann am Klavier", nämlich Paul Kuhn höchstselbst, im Societaetstheater zu Gast sein wird, dürfte nur geringe Teile des Publikums stören. Es wird sich zu entscheiden wissen. Auch wer für die Jubiläumstour der Chris Barber Big Band keine Karten mehr bekommt - laut Veranstalter schon ausverkauft -, muss sich nicht grämen. Ersatz bieten die Gekürten der Bundesjazzwerkstatt 2012, Kanadas A-cappella-Band Cadence und die polnischen Klangakrobaten von Uwaga, letztere im Tom-Pauls-Theater Pirna. Querverbindungen zur Musikhochschule schlagen Jochen Aldinger und Lena Sundermeyer mit ihrem neuen Album "Goetheallee", das Jubiläumskonzert "50 Jahre Fachrichtung Jazz/Rock/Pop" sowie ein "Tribut to Count Basie" von Dennis Rowland und seinem East West European Jazz Orchestra im HfM-Konzertsaal ein. Treue Gäste sind B3-Frau Barbara Dennerlein, das Bruno Böhmer Camacho Trio und natürlich die Klazz Brothers & Cuba Percussion.

Nur wenige Tage nach deren Abschlusskonzert im Schauspielhaus darf man sich auf das Zusammentreffen von Al Jarreau & Joe Sample mit der NDR Bigband freuen.

Täglich im QF: 16 Uhr Jazztreff, täglich im Societaetstheater: 17-22 Uhr Jazztage Lounge, Eintritt frei

Täglich wechselnd im Hotel Bülow Palais / Swissotel: 22 Uhr Artist Session, Eintritt frei (am 11. November in der Heinrich Schütz Residenz)

Kinderkonzert "Lukas und das Echo" am 4. November, 10.30 Uhr, Unkersdorfer Kirche

Kartentelefon: 01805 700 733

Vorverkauf: Reservix.de und alle bekannten Vorverkaufsstellen

www.jazztage-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.10.2012

Aldo Lindhorst

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