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Verkehrsmuseum Dresden zeigt neue Ausstellungen über Gläser-Karossen und Elektroautos

Verkehrsmuseum Dresden zeigt neue Ausstellungen über Gläser-Karossen und Elektroautos

Das Verkehrsmuseum befindet sich auch 2013 weiter auf Wachstumskurs. Mit einem Besucher-Plus von rund zehn Prozent zum Vorjahr für die ersten beiden Monate hat das Museum gute Chancen, den Vorjahresrekord von 224000 Besuchern zu toppen.

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Um Pferdestärken geht es in der nächsten Sonderausstellung des Verkehrsmuseums ab 23. März.

Quelle: Peter Weckbrodt

Dabei war 2012 das beste Jahr seit der Wende mit einem Zuwachs von satten 17 Prozent.

Museums-Direktor Joachim Breuninger zeigte sich gestern bestens gelaunt und optimistisch, als er gemeinsam mit Ulrike Moderson-Josch von der Landesstelle für Museumswesen den neuen Museumsführer und Programm für das Jahr 2013 vorstellte.

Die Meldungen über eine drohende Schließung des Museums empfinde er als wenig hilfreich im Ringen um einen Verbleib des Museums im Johanneum, sagte er. In der Öffentlichkeit gäbe es jetzt viel Irritation. Das Museum erhalte ständig Anrufe von besorgten Bürgern mit der Frage, ob das Museum zumindest in den nächsten Tagen noch geöffnet bleibe.

Doch das Tagesgeschäft geht weiter. So liegt nun druckfrisch der neue Museumsführer vor. Er beleuchtet die Geschichte des Verkehrsmuseums und des Ausstellungsgebäudes, des Johanneums, mit zum Teil bisher unveröffentlichten Bildmaterial. Er stellt reich illustriert einen repräsentativen Ausschnitt der Sammlungsbestände vor. Das Titelfoto, eine fünfköpfige Familie im Lichthof des Museums zeigend, unterstreicht die strategische Ausrichtung des Museums auf die Familie und Kinder als wichtige Zielgruppen.

Am 23. März wird die 700 Quadratmeter große Ausstellung "Zugpferde. Als Pferdestärken noch starke Pferde waren" eröffnet. Sie zeigt die Bedeutung der Zugpferde für die Verkehrswelt des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Schau "Boing unterwegs" beleuchtet dann ab dem 29. Juni künstlerische Sichten auf das Thema Mobilität.

Ein richtiger Renner könnte der "Luxus auf 4 Rädern. 150 Jahre Heinrich Gläser Karosseriebau Dresden" ab dem 1. Oktober werden. Mit zeitlos schöner Eleganz und purem Luxus dürften die schönsten Karosserien aus fünf Jahrzehnten viel Staunen aufkommen lassen. "Ist die Zukunft des Autos elektrisch?" - dieser Frage stellt sich dann ab dem 25. Oktober die Ausstellung "Aufgeladen. Wunsch und Wirklichkeit der Elektromobilität".

Ein Top-Erlebnis dürfte der Helikopter-Simulator bieten, der ab Ostern die Besucher abheben und die Welt von oben hautnah erleben lässt. Auch die Begeisterung der Deutschen für Computertelefone geht nicht spurlos am Museum vorüber: Ab 12. Mai bietet das Verkehrsmuseum eine eigene kostenlose App (Mini-Programm), die den Gast interaktiv per Smartphone durch das Haus führt.

@Mehr Informationen im Netz:www.verkehrsmuseum-dresden.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.03.2013

Peter Weckbrodt

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