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Veranstaltungen sind in der Messe Dresden teurer als im Kulturpalast

Veranstaltungen sind in der Messe Dresden teurer als im Kulturpalast

Bislang war der berühmte Chinesische Nationalcircus jedes Jahr im Dezember im Dresdner Kulturpalast zu Gast. Eine Fortsetzung in der Dresdner Messe - der Ausweichspielstätte für den Kulturpalast, der umgebaut werden soll - wird es hingegen nicht geben.

Wegen weniger Komfort und höherer Preise, bemängelt Nationalcircus-Produzent Raoul Schoregge. Dresdens Messe-Chef Ulrich Finger bestätigt den DNN: Die Mietpreise seien in der Messe in der Tat höher. Das habe einen einfachen Grund: Im Kulturpalast wurden die Preise von der Stadt subventioniert.

Der Betreiber des Kulturpalastes, die Konzert- und Kongressgesellschaft mbH Dresden Kulturpalast/Schloss Albrechtsberg (KKG), hat jährlich einen städtischen Zuschuss von 2,7 Millionen Euro erhalten. "Und damit letztlich auch die Mietpreise gestützt", erklärt Finger. Die Messe hat einen Großteil der Veranstaltungen des Kulturpalastes übernommen. Die KKG wurde abgewickelt, ging letztlich in der Messe auf. Für die "Kulturpalast-Veranstaltungen" erhält die Messe Dresden jedoch keinen städtischen Zuschuss mehr. "Das macht sich für die Veranstalter notwendigerweise bei den Mietpreisen bemerkbar", erläutert Finger.

Der Messe-Chef kann sich einen kleinen Seitenhieb auf den Nationalcircus nicht verkneifen. Es habe bei der Messe Dresden lediglich eine Anfrage gegeben. "Wir haben ein entsprechendes Angebot unterbreitet, es gab dazu nie eine Verhandlung", zeigt sich Finger verhandlungsbereit. Der Kulturpalast habe generell rund 11 000 Euro pro Veranstaltung gekostet. Bei der Messe hänge der Mietpreis von der gebuchten Variante ab, betrage bei der kleinsten Variante 1 mit rund 1450 Plätze 11 000 Euro. Der Preis entwickele sich bis zur größten Variante 4 mit knapp 4000 Plätzen auf 21 608 Euro.

Der "Kulti" sei fest bestuhlt gewesen mit 2414 Plätzen, de Messe wiederum könne variabel von minimal knapp 1450 bis zu fast 4000 Plätzen in vier festen Varianten gebucht werden. Daneben gebe es noch Sondervarianten mit bis zu 5500 Platzangeboten.

Fans der Chinesen-Artistik kommen indes am 6. Februar ab 19.30 Uhr im Stadtkulturhaus Freital auf ihre Kosten. Das Trocadero-Varietétheater verhandelt noch. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.11.2012

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