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Tutanchamun-Ausstellung in der Zeitenströmung in Dresden startet

Blick ins alte Ägypten Tutanchamun-Ausstellung in der Zeitenströmung in Dresden startet

In der „Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße in Dresden startet am Donnerstag eine neue Ausstellung. Bis Ende Februar können die Besucher dort auf 2000 Quadratmetern einen Blick in das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun werfen.

Quelle: sl

Dresden. In der „Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße in Dresden startet am Donnerstag eine neue Ausstellung. Bis Ende Februar können die Besucher dort auf 2000 Quadratmetern einen Blick in das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun werfen.

In der „Zeitenströmung“ an der Königsbrücker Straße in Dresden startet am Donnerstag eine neue Ausstellung. Bis Ende Februar können die Besucher dort auf 2000 Quadratmetern einen Blick in das Grab des ägyptischen Pharaos Tutanchamun werfen.

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Über 1000 Ausstellungsstücke des 1922 gefundenen Grabes sind zu sehen – allerdings keine Originale. Diese liegen allesamt in Kairo und dürfen Ägypten nicht verlassen. Stattdessen wurden mit Hilfe eines Kunsthandwerkers innerhalb von vier Jahren originalgetreue Repliken geschaffen. Auch wenn der ausgestellte Sarkophag beispielsweise nur vergoldet ist – das Original besteht aus purem Gold.

Öffnungszeiten

10 – 18 Uhr (letzter Einlass: 17 Uhr)
Montags geschlossen, außer 12./19. Oktober, 21./28. Dezember, 8. und 15. Februar.
Außerdem am 24./25./31. Dezember geschlossen.
Ausstellung endet am 28. Februar 2016

Eine komplexe Arbeit sei das gewesen, so Kurator Wolfgang Wettengel. So seien auch alle Hieroglyphen, also die altägyptischen Schriftzeichen, exakt übernommen worden. Ein Ausstellungsstück sei sogar nur noch in der Ausstellung zu sehen. Das Original in Kairo sei während der dortigen Revolutionswirren beschädigt und teilweise gestohlen worden.

Die Schau, die bereits in Hamburg, Madrid oder Paris zu sehen war, ist in zwei Teile gegliedert. Zunächst werden die Besucher mit Hilfe eines Filmes und zweier Schaufenster in die Zeit des Fundes vor 99 Jahren zurück versetzt. Beide Schaufenster zeigen die Grabkammern so, wie sie damals geöffnet wurden. Im zweiten Teil der Ausstellung werden die Ausstellungsstücke dann noch einmal einzeln präsentiert, ob Sarkophag, Zepter oder Streitwagen.

Preise

Erwachsene 17,00 €
Ermäßigt 14,00 €
Kinder (6 – 14 J.) / Schüler 9,00 €
Familien 42,00 €
Dienstagsticket 12,00 € -> Einheitspreis für Einzeltickets jeden Dienstag, ausgenommen Feiertage
Schulklassen 6,00 €

Die Ausstellung sei eine einzigartige Doku, beschreibt der wissenschaftliche Berater Wilfried Seipel das Projekt. Anhand der vielen Objekte könnten die Besucher einen genaueren Einblick in Kultur, Religion und Kunst des alten Ägyptens werfen, als das im ägyptischen Museum in Kairo möglich sei. Man wolle „die Geschichte insgesamt erzählen“, ergänzt Kurator Wettengel.

1922 hatte der Archäologe Howard Carter im Tal der Könige in Ägypten nach jahrelanger Suche das Grab des Pharaos Tutanchamun gefunden. Die Entdeckung ist bis heute einzigartig, da es sich um das einzige Pharaonengrab handelt, das nicht von Grabräubern geplündert wurde. Tutanchamun herrschte von 1333 – 1323 v. Chr., bei seinem Tod war er 19 Jahre alt. Bis zum Fund seines Grabes war der Pharao lange Zeit vergessen.

Stephan Lohse

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Schon mehr als 15.000 Menschen haben innerhalb der ersten drei Wochen die Tutanchamun-Ausstellung in der Zeitenströmung Dresden gesehen. Vor allem am Wochenende gebe es meist längere Schlangen vor dem Ausstellungsgelände an der Königsbrücker Straße, so die Organiatoren.

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