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Tubist vor Hummelflug-Rekordversuch - Im Training so schnell wie nie

Tubist vor Hummelflug-Rekordversuch - Im Training so schnell wie nie

Im Training spielt der Solotubist der Dresdner Philharmonie, Jörg Wachsmuth, den „Hummelflug“ von Rimski-Korsakow schon schneller als Rekordhalter Ben Lee auf der Geige.

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Quelle: dpa

Nach fünf Wochen intensiven Übens liegt er nach eigenen Angaben knapp unter den 54,24 Sekunden - auf einer Riesentuba. Zwei Tage vor dem öffentlichen Rekordversuch gab sich der 47-Jährige zuversichtlich.

 „Ich schaffe das“, sagte er am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Dresden. Zur Eröffnung des Stadtfestes will Wachsmuth den bisherigen Geschwindigkeitsrekord des britischen Geigers brechen - und damit ins Guinness Buch der Rekorde.Anfang Juli lag sein „Hummelflug“-Tempo noch bei 56 Sekunden. Kurzerhand strich Wachsmuth sogar den Familienurlaub an der Ostsee, um das Maximale rauszuholen - täglich drei Stunden Training. „Länger geht es nicht.“ Denn für die 50 Kilo schwere und reichlich zwei Meter große Tuba, die er im Mai 2012 erstmals öffentlich bei einem Konzert spielte, braucht es etwa die doppelte Luftmenge. Denn das Instrument ist doppelt so groß wie eine herkömmliche Tuba und seine Ventile haben handgroße Hebel. Die Luft muss durch 20 Meter Rohr, der Schalltrichter hat einen Meter Durchmesser.„Ich muss öfter Luft holen als sonst, und auch für die Hände ist es schwerer“, schilderte er die Mühen.

„Es ist wie die Kontaktaufnahme mit einem anderen Stern.“ Instrumentenbauer aus Markneukirchen (Vogtland) hatten die Riesentuba gefertigt. Sie steht im Musikinstrumentenmuseum, nur Wachsmuth darf sie spielen. Eine Woche hat er dort für den Rekordversuch geprobt, nun geht es in Dresden weiter. „Jetzt arbeite ich nicht mehr an der Quantität, sondern nur noch für die Qualität“, sagte er.Dafür probt er mit einem kleinen Streichorchester der Dresdner Philharmonie, das ihn pizzicato begleiten wird. Dabei streichen die Musiker die Saiten nicht mit dem Bogen, sondern zupfen sie mit den Fingern. Wachsmuth hofft nun noch auf Windstille und angenehme Temperaturen, damit sich die Strapazen gelohnt haben. „Es wird schon ein kleiner Marathonlauf.“

dpa

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