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Traditionelles Dreikönigsspiel

Dreikönigskirche Traditionelles Dreikönigsspiel

Das "Dreikönigsspiel" ist eines von drei Spielen, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Karl Julius Schröer in Westungarn in dem kleinen Ort Oberufer nahe der heutigen Stadt Bratislava entdeckt wurden. Das "Paradeisspiel" erzählt die Geschichte der Menschwerdung aus dem Alten Testament.

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Das Dreikönigsspiel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt. Gestern wurde es wieder in der Dreikönigskirche aufgeführt, am 9. Januar ist es noch zwei Mal in der Johanneskirche zu erleben.

Quelle: Christoph Schmädicke

Dresden. Das "Dreikönigsspiel" ist eines von drei Spielen, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Karl Julius Schröer in Westungarn in dem kleinen Ort Oberufer nahe der heutigen Stadt Bratislava entdeckt wurden. Das "Paradeisspiel" erzählt die Geschichte der Menschwerdung aus dem Alten Testament. Das "Christgeburtsspiel" handelt von Jesus Geburt aus den Quellen des Lukasevangeliums, während das "Dreikönigsspiel" diese Geschichte aus der Sicht des Matthäusevangeliums beleuchtet. Diese drei "Oberuferer Weihnachtsspiele" wurden in ihrer ursprünglichen Form von den Bauern jedes Jahr um die Weihnachtszeit aufgeführt.

Auch heute werden die Spiele von Spielergruppen in Schulen, Kirchgemeinden, sozialen Einrichtungen und vielen weiteren Gemeinschaften gepflegt, denn die Einfachheit der Bilder lässt einen ungehinderten Zugang zu den Inhalten finden. So werden im "Dreikönigsspiel" unter anderem Themen wie Aufmerksamkeit dem Neuen gegenüber, Flucht und sich "von dem Stern leiten lassen" aufgegriffen. Aber auch Aussagen zur Verantwortung des eigenen Handelns lassen sich aus dem Stoff ableiten. So erhält das Spiel aktuellen Bezug.

Auch in diesem Jahr wurde das Stück am Dreikönigstag in der Dresdner Dreikönigskirche aufgeführt. Noch zwei Mal ist es zu erleben: Am 9. Januar, 17 Uhr (in einer gekürzten Fassung für Kinder unter 9 Jahren), und 19 Uhr, jeweils in der Johanneskirche, Reichenbachstraße 30.

Der Eintritt ist frei.

Christoph Schmädicke

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