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Tonlagen-Festival: Neue Instrumente und der Klang von Dresden

Tonlagen-Festival: Neue Instrumente und der Klang von Dresden

Musizierende Nähmaschinen und Instrumente aus Plastikmüll: Das „Tonlagen“-Festival in Dresden möchte ein Labor der zeitgenössischen Musik bleiben und für Inspiration sorgen.

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Quelle: Stefan Schramm

Für das am Mittwoch beginnende Festival wurden 18 Uraufführungen und 16 deutsche Erstaufführungen angekündigt und neue Instrumente, ungewöhnliche Klänge und „aufregende Soundlandschaften“ versprochen. Dabei sollen bis zum 25. Oktober nicht nur neue Entwicklungen bei Musikinstrumenten eine Rolle spielen. Es geht auch um musikalische Trends in Asien, teilte das Festival mit.

Als Gäste sind unter anderem das Ensemble Musikfabrik, das Klangforum Wien, das New Yorker Mivos Quartet und das Red Note Ensemble dabei. Zur Eröffnung dirigiert Kristjan Järvi das MDR Sinfonieorchester. Mit der Fokussierung auf außergewöhnliche Musikinstrumente werde das Festival auch zu einem Treff von Erfindern und Komponisten auf der Suche nach neuen klanglichen Möglichkeiten, hieß es.

So stellt der norwegische Komponist und Percussionist Ole Hamre ein selbst entwickeltes Video-Keyboard vor, das er „Folkonfon“ nennt und für eine Hommage an Dresden verwendet: Für sein Stück hatte er auf Entdeckungstouren durch die Elbestadt Geräusche und Melodien gesammelt und dabei auch Spaziergänger, Berufstätige, Junge und Alte in sein Mikrofon singen lassen. Daraus entstand eine Dresden-Sinfonie in Ton und Bild. Auch andere instrumentale Neuentwicklungen mit Namen wie „Aqua Drum“, „Bambusono Sonoro“, „Lupophon“ oder „Kontraforte“ sollen die Geräuschkulisse des Tonlagen-Festivals erweitern.

Inhaltlich reicht die Bandbreite des Festes von Klanginstallationen über Kammermusik bis hin zum Sinfoniekonzert. Auch der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat einen Auftritt: Als Gesprächspartner des Philosophen Harry Lehmann will der Politiker über „Massenkultur des Außergewöhnlichen“ diskutieren. Ein Doppelkonzert des Freiburger „ensemble recherche“ stellt aktuelle Tendenzen des Komponierens vor. Komponist Udo Zimmermann hatte die „Tage der zeitgenössischen Musik“ in Dresden 1987 aus der Taufe gehoben, seit 2009 firmiert das Festival unter dem Titel „Tonlagen.“

dpa

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