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The Subways in Dresden: Laut, energiegeladen und viel zu schnell vorbei

The Subways in Dresden: Laut, energiegeladen und viel zu schnell vorbei

Stickig ist es im Alten Schlachthof in Dresden. Bereits bevor die Subways auf die Bühne kommen, muss der erste weibliche Fan von starken Ordnern aus der Menge gehoben werden.

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Bassistin Charlotte Cooper beim Konzert in Dresden.

Quelle: Stephan Lohse

Als Billy Lunn, Charlotte Cooper und Josh Morgan schließlich auf der Bühne stehen, verwandelt sich der ausverkaufte Schlachthof in ein wahres Tollhaus. Becher, T-Shirts und Schuhe fliegen in Richtung Bühne. Passenderweise mit „Oh Yeah" eröffnet die britische Indie-Rock-Band am Samstagabend in Dresden ihr Konzert.

Laut geht es zu, energiegeladen und schnell. Gitarrist Billy Lunn hämmert in die Saiten, Bassistin Charlotte Cooper tobt über die Bühne, steht nur dann kurz still, wenn sie selber ihre Texte ins Mikrofon singt. Geschickt werden die Songs der ältern Alben „All or nothing" und „Young for Eternity" mit denen der neuen Scheibe „Money & Celebrity" kombiniert. Dabei lassen einige der neuen Stücke Hitpotenzial aufblitzen, klingen live hervorragend.

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The Subways am 30. Oktober 2011 im Alten Schlachthof Dresden.

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Aktuelle Hits, gesungen im Stil gregorianischer Mönche, lassen "Gregorian" am 10. November im Kulturpalast erklingen.

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Überhaupt beweisen die Subways einmal mehr, dass sie eine hervorragende Live-Band sind. Lunn, Morgan und Cooper heizen den Dresdnern ein, spielen mit ihren Fans. Die nutzen die Gelegenheiten, bilden zur großen Freude der Band mehrfach riesige „Circle Pits" in der Halle, in denen sie es krachen lassen. Vor allem beim größten Hit der Band, „Rock&Roll Queen" bebt der Schlachthof, den Refrain, den die Band längst auch in Deutsch drauf hat, singt jeder im Saal mit.

Einziger Wehmutstropfen ist das schnelle Ende. Schon nach gut 70 Minuten sind die Subways von der Bühne. Mit einem krachenden „It's a Party" und einem Billy Lunn beim Stagediving verabschiedet sich die Band von den Dresdnern. „Raindrops keep falling on my head" kommt viel zu früh vom Band, das Licht geht aus. Krachend, pulsierend aber viel zu kurz - die Subways waren in Dresden.

Stephan Lohse

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