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Teleskope, Globen und Co - Mathematisch-Physikalischer Salon öffnet in Dresden

Teleskope, Globen und Co - Mathematisch-Physikalischer Salon öffnet in Dresden

Mit dem Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden ist eine der bekanntesten Sammlungen historischer Instrumente und Apparate von diesem Sonntag an wieder geöffnet.

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2013 ist für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wieder ein Jahr großer Eröffnungen. Nach der Rüstkammer im Residenzschloss feiert der Mathematisch-Physikalische Salon sein Comeback im Zwinger. (Archiv)

Quelle: dpa

Er war sechs Jahre lang wegen Sanierung geschlossen und befindet sich seit seiner Gründung 1728 im barocken Zwinger der Elbestadt.

„Wir gewinnen ein Herzstück der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zurück, aber auch ein Herzstück der Geschichte Sachsens“, sagte Generaldirektor Hartwig Fischer am Freitag. Der Salon präsentiert fortan auf doppelt so großer Fläche wie bisher über 400 Exponate, darunter Uhren, Automaten, Teleskope und Globen. Der Umbau des Museums kostete rund 17 Millionen Euro.Fischer verwies auf die Fülle heutiger wissenschaftlicher Einrichtungen im Freistaat.

Der Salon sei Ausgangspunkt dieser Tradition und ein Universum des Wissens. In der Sammlung könne man erfahren, wie die Vorfahren die Welt erkundeten und ihren eigenen Ort in dieser Welt bestimmten. Museumsdirektor Peter Plaßmeyer erinnerte an die Geschichte des Salons, dessen Bestände auf die schon im 16. Jahrhundert gegründete Kunstkammer von Kurfürst August (1526-1586) zurückgehen. Mit der Sanierung habe sich nun die Situation für Sammlung „epochal“ verbessert.

Plaßmeyer versprach ein Feuerwerk museumspädagogischer Aktivitäten, um junge Leute anzulocken.„Hier erstrahlen Zeugnisse kurfürstlicher Sammelleidenschaft in einer der weltweit ältesten wissenschaftshistorischen Sammlungen in neuem Glanz“, erklärte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos). Ältestes Stück ist ein persischer Himmelsglobus aus dem 13. Jahrhundert.

Bei einer Automatenuhr aus dem Jahr um 1625 trommelt ein Bär. Die Exposition gliedert sich in vier Bereiche, einer davon bleibt Uhren vorbehalten. Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne aus Glashütte hat die Neueinrichtung das Salons unterstützt. Von Montag bis Freitag kommender Woche bietet er in den Abendstunden freien Eintritt.

dpa

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