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Tanzplattform Deutschland präsentiert sich in Dresden international

Tanzplattform Deutschland präsentiert sich in Dresden international

Die Tanzplattform Deutschland will sich im Februar in Dresden als internationaler Marktplatz für die Szene präsentieren. Vom 23. bis 26. Februar sind 30 Veranstaltungen geplant, teilte das Europäische Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau am Donnerstag in Dresden mit.

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Das Stück "Berlin Elsewhere" von Constanza Macras und Dorky Park wird die Tanzplattform eröffnen. (

Quelle: Thomas Aurin)

„Hier wird über die Tourneen der nächsten Jahre entschieden", sagte der Hellerauer Leiter Dieter Jaenicke. Zur Leistungsschau der Freien Szene werden auch mehr als 400 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Über die Hälfte der 6500 Tickets für die Aufführungen seien bereits verkauft, hieß es. Das Festival zeigt 14 Choreographien von Künstlern und Ensembles.

Darunter befinden sich namhafte Vertreter wie Sasha Waltz, Malou Airaudo, Antonia Baehr, Constanza Macras und William Forsythe. Im Rahmenprogramm hat am 25. Februar ein Ballettabend mit Arbeiten von Forsythe an der Semperoper Premiere. Dabei zeigt das Ballett der Sächsischen Staatsoper auch eine Uraufführung - ein eigens für die hiesige Company geschaffenes Pas de deux. Als Novum wurde das Format Pitching angekündigt: Zehn Choreographen stellen ihre Stücke in je 30 Minuten vor. Einen Schwerpunkt setzen junge Tänzer aus China. Ihnen ist ein Videoprogramm gewidmet. Insgesamt kann Jaenicke mit einem Etat von reichlich 500.000 Euro wirtschaften.

Programmleiterin Carmen Mehnert äußerte sich auch zu Trends in der Freien Szene. Im Gegensatz zu den letzten Ausgaben der Tanzplattform hätten sich mehr Trio-Formationen beworben. Inhaltlich setze die Branche weiter auf konzeptionellen Tanz. Dabei gehe es meist um die „Auseinandersetzung mit sich selbst", das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft. Immer mehr Künstler würden sich dem abstrakten Tanz widmen. Eine vermehrte Beschäftigung mit politischen Themen vermochte Mehnert nicht zu erkennen. Eine Arbeit von Christoph Winkler über den RAF-Terroristen Andreas Baader bilde die Ausnahme. In Dresden sei vom Miniaturstück bis zur extremen Performance alles vertreten.

Die Tanzplattform Deutschland zeigt alle zwei Jahre eine Bestandsaufnahme aktueller Strömungen und Tendenzen der Szene. Das Forum war von verschiedenen Veranstaltern ins Leben gerufen worden, darunter dem Tanzhaus NRW in Düsseldorf, der Leipziger Euro-Scene und Kampnagel in Hamburg. Auch das Europäische Zentrum der Künste im Festspielhaus Hellerau gehört dazu. In diesem Jahr werden neben dem Festspielhaus das Große und das Kleine Haus des Staatsschauspiels Dresden und die Semperoper zur Bühne für die Tanzplattform.

fs

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