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Südafrikanischer Künstler erhält Tiberius Art Award Dresden

Südafrikanischer Künstler erhält Tiberius Art Award Dresden

Der Südafrikaner Kemang Wa Lehulere erhält als erster Künstler den International Tiberius Art Award Dresden. Das teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) am Donnerstag mit, die den Preis in Kooperation mit dem Forum Tiberius – Internationales Forum für Kultur und Wirtschaft e.

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Kemang Wa Lehulere.

Quelle: Staatliche Kunstsammlungen Dresden

V. verleihen. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde 2013 ins Leben gerufen und würdigt herausragende zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler im außereuro­päischen Raum.

Die Werke des ersten Preisträgers Kemang Wa Lehulere waren zuletzt in der Ausstellung „My Joburg. Kunstszene Johannesburg“ in der Dresdner Kunsthalle im Lipsius­bau zu sehen. Der Preis besteht im Ankauf eines Werkes sowie einer Förderung. Kemang Wa Lehulere wird im Juni in Dresden sein, um ein Kunstwerk für die SKD zu schaffen.

Kemang Wa Lehulere, geboren 1984 in Kapstadt, Südafrika, studierte Kunst an der Universität Witwatersrand. Seine Arbeiten umfassen vor allem Zeichnung, Videokunst, Performance und skulpturale Installation. Die Frage des Aufdeckens, Aufschreibens, aber zugleich auch des Auslöschens von Text und Bild steht dabei im Mittelpunkt seines Interesses. Seine collageartigen Werke seien zugleich als Archive zu verstehen, die den Prozess des Erinnerns und Vergessens aufzeigen, so die Juroren. Wa Lehuleres Werk wurde international ausgestellt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

„Mit Kemang Wa Lehulere ehren wir einen überaus vielseitigen Künstler, dessen Arbeiten richtungsweisend für die Entwicklung der Gegenwartskunst sind“, sagte Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. „Schrift, Zeichnung und Performance inspirieren einander und sind auf das Engste miteinander verbunden. Dabei stehen seine überdimensionalen Wandzeichnungen für eine performative Kunst des Zeichnens, die nach Ende der Ausstellung wieder verschwindet. Der Künstler reflektiert darin in beispielhafter Weise die südafrikanische Vergangenheit und verbindet sie mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.“

ttr

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