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Städtische Bibliotheken: Das klassische Buch ist wieder im Aufwind

Städtische Bibliotheken: Das klassische Buch ist wieder im Aufwind

Nach zwei Jahren der Stagnation verzeichnen die Städtischen Bibliotheken wieder steigende Entleihungszahlen. Besonders stark ist die Nachfrage für elektronische Angebote der Bibliotheken gestiegen, aber es wurden auch wieder mehr Papierbücher entliehen.

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Quelle: DNN-Archiv

Die Bibliotheksleitung entfesselt nun mit der "Naxos Music Library" einen digitalen Strom klassischer Musik und hat eine Seite im Internet-Kontaktnetzwerk "Facebook" etabliert.

Von Heiko Weckbrodt

Über einen Punkt freute sich Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) ganz besonders, als ihm Bibliotheken-Direktor Arend Flemming die Jahresstatistik 2011 vorstellte: "Es ist gut, dass sich unsere Bibliotheken in der digitalen Welt hervortun. Aber es ist auch gut, dass darüber das Buch nicht vergessen wird", sagte der bekennende "Buch-Fundi" mit Blick darauf, dass im vergangenen Jahr Belletristik in klassisch gedruckter Form überproportional nachgefragt wurde.

Insgesamt wurden im Bibliothekennetz knapp 5,5 Millionen mal Medien aller Art entliehen, 1,7 Prozent mehr als im Vorjahr (2010 und 2009 gab es noch leichte Rückgänge). Doch während CD-ROMs, Noten und Tonträger weniger gefragt waren, nahm die Zahl der Buchentleihungen sogar um zwei Prozent zu.

Diese Zuwächse werden indes von den neuen virtuellen Medien wie eBüchern, elektronischen Lernkursen und Datenbankangeboten noch getoppt, die teils Steigerungsraten um ein Viertel verzeichneten. Allerdings ist die Internetfiliale der Dresdner Bibliotheken noch in der Aufwärmphase: Rund 37 000 Nutzungszugriffen in der "eBibo" stehen 2,6 Millionen Entleihungen klassischer Papierbücher gegenüber.

Angesichts der wachsenden Nachfrage für digitale Angebote werden diese weiter ausgebaut: So ist es inzwischen möglich, sich per Mausklick rein elektronisch bei den Städtischen Bibliotheken anzumelden. "Das wird rege genutzt - es gibt genügend Menschen, die sich vor Regen, frischer Luft und einem Gang zur nächsten Bibliothek fürchten", meinte Flemming augenzwinkernd.

Vor allem Musikfreunde werden sich derweil über die nun freigeschaltete "Naxos Music Library" freuen. Damit mischt sich die eBibo unter die Internet-Streamer, was heißt: Bei Naxos können sie aus über 10 000 Klassikmusikwerken auswählen, müssen diese aber weder als CD abholen noch herunterladen, sondern können sie als Live-Datenstrom von der Internetseite der eBibo aus anhören.

Außerdem haben junge Bibliothekare inzwischen eine Facebook-Präsenz aufgebaut, auf der die Stadtteilbibliotheken über ihre Neuigkeiten und Neuerwerbungen berichten und wo die Lesefreunde auch diskutieren können.

Mehr Informationen dazu im Netz: computer-oiger.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.01.2012

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