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Stadt will Kulturpalast mit Ticketzentrale am 25. September schließen

Stadt will Kulturpalast mit Ticketzentrale am 25. September schließen

Die Dresdner Philharmonie ein halbes Jahr ohne Ticketzentrale und Abonnentenservice? Nach dem DNN-Artikel über den drohenden verspäteten Umzug aus dem Kulturpalast auf die Weiße Gasse 8 hat die Kulturverwaltung schnell gehandelt.

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Neben und über das italienische Café auf der Weißen Gasse zieht die Interims-Ticketzentrale für die Philharmonie ein.

Quelle: Ralf Redemund

"Wir arbeiten fiebrig daran, den Umzug zum Stichtag der Schließung des Kulturpalastes am 25. September hinzubekommen", sagte Dresdens Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) auf DNN-Anfrage.

"Ja, es gibt hier ein Problem", bestätigte Lunau, dass die Interims-Ticketzentrale möglicherweise nicht rechtzeitig fertig wird. Eine Sprecherin der Philharmonie hatte davon gesprochen, dass die Interims-Ticketzentrale wohl erst im März 2013 fertig wird. Leider habe die Stadt nicht vor der Stadtratsentscheidung am 15. März über den Umbau des Kulturpalastes Verträge zum Umzug und über Probenräume abschließen können. Ausverhandelt seien die Verträge aber gewesen, so Lunau. Nach dem Stadtratsentscheid habe die Verwaltung umgehend mit dem Vermieter Ultima GmbH gehandelt. Nun müsse die Ultima GmbH die Umbauten mit der Verwaltung abstimmen und eine Baugenehmigung beantragen. Die Flurtreppe im 50er-Jahre-Stil steht unter Denkmalschutz.

Bei der Baugenehmigung werde die Stadt den Vermieter unterstützen, versprach Lunau. Bis zum Umzug werden weiterhin Tickets am gegenwärtigen Standort im Kulturpalast verkauft. Ob der Umzug bis zum 25. September allerdings wirklich klappt, sei noch mit einem Fragezeichen zu versehen. Der Vermieter habe in jedem Fall den November fest zugesagt. "Noch sind nicht alle Fragen beantwortet. Es gibt stündlich neue Informationen", so Lunau.

Die Interims-Ticketzentrale kommt in dem ehemaligen Einkaufsladen der Werkstätten Hellerau auf zwei Etagen unter, zusammen mit dem Besucherzentrum Frauenkirche. Ob auch die Musikfestspiele dazustoßen, wird laut Lunau noch geprüft.

Ebenfalls erst nach dem Stadtratsbeschluss wurde der Vertrag mit der Bayerischen Hausbau GmbH über das ehemalige Metropol-Kino im Waldschlößchenareal abgeschlossen. Auch hier werde fieberhaft daran gearbeitet, die Ex-Kinoräume so schnell wie möglich den Bedürfnissen der Philharmonie baulich anzupassen, so der Kulturbürgermeister. So gelte es, akustische Fragen zu klären, Stimmzimmer einzurichten und vor der Leinwandbühne eine Orchesterebene einzuziehen. Wann allerdings die erste Probe der Philharmonie im Ex-Metropolis stattfinden wird, kann Dresdens oberster Kulturchef im Moment noch nicht sagen. Der Umzugstermin werde derzeit mit der Bayerischen Hausbau abgestimmt, so Lunau. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.05.2012

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