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Stadt verteilte 428 Knöllchen zur Dresdner Schlössernacht

Stadt verteilte 428 Knöllchen zur Dresdner Schlössernacht

Rund 6000 Euro müssen die Besucher der Schlössernacht an die Stadt Dresden zahlen. Diesen Betrag erwartet das Rathaus von den Autofahrern, die ihre Fahrzeuge im Halte- und Parkverbot, auf Fußwegen und Einfahrten abgestellt haben.

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"Da waren Fußwege komplett zugestellt", beklagte die Dresdner Stadtverwaltung zur Schlössernacht und verteilte gnadenlos reichlich Knöllchen.

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die laut Rathaus-Auskunft in dieser Nacht nicht eigens für die Schlössernacht eingesetzt wurde, haben im Bereich der Elbschlösser 428 "Knöllchen" verteilt. Das sagte gestern Rathaus-Sprecherin Nora Jantzen auf DNN-Anfrage.

Insgesamt wurden in dieser Nacht in der Stadt 730 Falschparker erfasst. Mehr als die Hälfte davon besuchte offenbar die Schlössernacht. Die so genannten Politessen verteilten Verwarnungen, für die zwischen 15 und 35 Euro überwiesen werden müssen. Wurde etwa eine wichtige Zufahrt zugeparkt, kostete das mehr als das Abstellen eines Autos im Halteverbot am Straßenrand.

"Das war eine Dimension, die man nicht tolerieren kann", urteilte Stadtsprecher Kai Schulz über die Zahl der Falschparker und die Art, wie Autos nahe der drei Schlösser abgestellt worden sind. "Da wurde geballt falsch geparkt, zum Beispiel waren Fußwege komplett zugestellt." Ausdrücklich lobte Schulz die Initiative der Firma First Class Concept, die die Schlössernacht veranstaltet hat. Das Unternehmen von Veranstalter Mirco Meinel habe umfassend über potenzielle Parkplätze informiert, lobte Schulz. Und stellte zugleich mit Blick auf die vielen Falschparker fest: "Diesen Leuten ist nicht zu helfen."

"Leider endete dieser wunderschöne Abend für viele Autofahrer mit einem Knöllchen", kommentierte Meinel gestern das Geschehen auf der Bautzner Straße. Dabei sei vor der Schlössernacht ein "ausgeklügeltes Verkehrskonzept" erarbeitet und kommuniziert worden. So gab es an der Landesdirektion 500 kostenlose Parkplätze, dazu mehr als 1000 kostenpflichtige in der Waldschlösschen-Tiefgarage. Von beiden Parkplätzen aus fuhren Shuttle-Busse zum Festgelände.

Wie die Parkplätze ausgelastet waren, teilte Meinel trotz Nachfrage nicht mit. Er berichtet von den Klagen seiner Gäste. "Das ist doch Abzocke - hätte die Stadt bei so einem tollen Event nicht ein Auge zudrücken können", zitierte er den Tenor der Beschwerden. Die breite Bautzner Straße haben zum Parken verlockt, meint Meinel und äußert Verständnis für den Ärger der Schlössernacht-Besucher. "Aber hier sind uns als Veranstalter leider die Hände gebunden", stellt er fest.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.07.2012

cs

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