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Stadt Stadt muss 280000 Euro in neue TJG-Feuerwehrzufahrt stecken

Stadt Stadt muss 280000 Euro in neue TJG-Feuerwehrzufahrt stecken

Es klingt zunächst komisch: Obschon die Stadt Dresden kurz davor steht, eine Grundsatzentscheidung über das Kulturkraftwerk Mitte - und damit auch über einen Neubau für das Theater Junge Generation (TJG) - zu treffen, müssen vorher in den Altbau 280 000 Euro investiert werden.

Darauf beharrt die Unfallkasse Sachsen, unterstützt vom städtischen Rechtsamt.

Dorn im Auge der Versicherer ist die derzeitige zu enge Feuerwehrzufahrt, die zwar mangelfrei sei, aber im Ernstfall zu Problemen mit den Kindergartenkindern und Schülern führen könne. Denn das Verhalten dieser schützenswerten Personengruppen könne nicht mit dem von Erwachsenen verglichen werden. Sprich: Im Panikfall werde der Flucht- und Rettungs - vor allem beim zeitlichen Wechsel von Theaterstücken - möglicherweise zugestellt und überfüllt, so dass die Feuerwehr nicht mehr vorfahren könne. Ein größere Neubau der Zufahrt sei daher zwingend erforderlich, betont die Unfallkasse.

Der Bauausschuss folgte nun zähneknirschend dieser Argumentation der Versicherer und gab 280 000 Euro für den Neubau der Feuerwehrzufahrt frei. Das Geld stammt aus dem Budget für das Kulturkraftwerk Mitte. Allein die Abbrucharbeiten der bisherigen Anlage betragen laut Kostenschätzung 15 000 Euro, die Elektroarbeiten 20 000 Euro sowie die Medien-Umverlegungen 10 000 Euro. Bereits zwischen 2005 und 2009 hat die Stadt Dresden zwei Millionen Euro in den TJG-Brandschutz stecken müssen. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.11.2012

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