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Stadt Dresden schlägt Schließung des Kraszewski-Museums vor – Stadtrat hat letztes Wort

Stadt Dresden schlägt Schließung des Kraszewski-Museums vor – Stadtrat hat letztes Wort

Die Stadt Dresden hat angekündigt, das Kraszewski-Museum in der Nordstraße in der Neustadt zu schließen. Als Grund gab die Stadtverwaltung an, dass die Kosten für eine nötige Profilveränderung zu hoch seien.

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Das Kraszewski-Museum Dresden soll nach dem Willen der Stadtverwaltung endgültig schließen.

Quelle: Archiv

Nach Abschluss der aktuell laufenden Ausstellung Mitte Juli soll das Haus endgültig seine Pforten schließen.

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Die Ausstellung "Polen aus freier Wahl" ist bis zum 15. Juli im Kraszewski-Museum zu besichtigen.

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Im Dezember 2011 hatte das Land Polen fast alle in Dresden ausgestellten Exponate zurückgezogen. Grundlage dafür war ein polnisches Gesetz, nach dem polnische Kulturgüter, die älter als 50 Jahre sind, nur noch maximal fünf Jahre im Ausland ausgestellt werden dürfen.

Zwar war anschließend ein neues Konzept ausgearbeitet worden, das wechselnde Ausstellungen zur deutsch-polnischen Geschichte vorsah, dies ist der Stadt nun jedoch zu teuer. Die nötigen baulichen Veränderungen werden von der Stadt mit 70.000 Euro angegeben, hinzu kämen jährliche Kosten von rund 35.000 Euro im Jahr, kalkuliert die Stadt. „Deshalb wird die Verwaltung dem Stadtrat vorschlagen, das Haus nicht mit einer neuen Konzeption weiterzuführen“, heißt es in einer Mitteilung.

„Dies bedeutet weder, dass wir Kraszewski vergessen, noch dass wir den sächsisch-polnischen Kulturaustausch in Dresden vernachlässigen werden“, sagte Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos). „Natürlich wäre es uns allen lieber gewesen, das Kraszewski-Museum mit seiner Ausstellung, die seit 1960 öffentlich in Dresden gezeigt wird, weiterzuführen“, so Lunau weiter. „Allerdings war es nicht unsere Entscheidung, die Exponate abzuziehen.“

Das letzte Wort dazu hat nun der Stadtrat. Er muss nun entscheiden, ob das Museum die nötigen Mittel bekommt oder ob die Räte vom Vorschlag der Verwaltung folgen.

sl

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