Volltextsuche über das Angebot:

-3 ° / -7 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Staatsschauspiel Dresden kündigt 25 Neuproduktionen an

Staatsschauspiel Dresden kündigt 25 Neuproduktionen an

Alte Klassiker und neue Stoffe: Theater werden auch daran gemessen, ob sie mit Uraufführungen das zeitgenössische Schaffen beleben. Die Dresdner Bilanz kann sich sehen lassen.

Voriger Artikel
Rainald Grebe und das Orchester der Versöhnung beleuchten in Dresden ihre "Berliner Republik"
Nächster Artikel
Marius Müller-Westernhagen stellt "Alphatier" in Dresden vor

Das Schauspielhaus in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Dresden (dpa/sn) - Das Staatsschauspiel Dresden bietet seinem Publikum in der kommenden Spielzeit 25 Neuproduktionen. Neben altbekannten Bühnenstoffen wie Goethes „Faust“ und Shakespeares Komödie „Wie es euch gefällt“ gebe es auch neun Uraufführungen, kündigte Intendant Wilfried Schulz am Mittwoch an.

Das Stück „Lehman Brothers“ des Italieners Stefano Massini kommt als deutschsprachige Erstaufführung auf die Bühne. Erste Uraufführung ist am 12. September eine Theaterfassung des Romans „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley. Bei zwei Produktionen ist das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Partner. Im Stück „Soldaten“ sollen sogar richtige Militärs aufmarschieren. Im Oktober will das Staatsschauspiel eine ganze Woche lang an die friedliche Revolution in der DDR vor 25 Jahren erinnern.

Dazu sind Aufführungen, Diskussionsrunden, Lesungen, Konzerte und Performances geplant. Dann bringt das Schauspiel auch eine Bühnenfassung des Romans „Zwischenspiel“ von Monika Maron heraus. Regie führen in der neuen Spielzeit unter anderem Wolfgang Engel („Amerika“ nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka), Roger Vontobel („Schöne neue Welt“ und „Die Panne“ von Friedrich Dürrenmatt) sowie Andreas Kriegenburg („Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca). Der Schwede Linus Tunström wird „Faust I“ inszenieren, Friederike Heller „Dantons Tod“ von Georg Büchner. Schulz bekannte sich am Mittwoch ausdrücklich zum einem Theater, das nicht nur alte Stücke konserviert. „Theater muss in die Zukunft gedacht werden“, sagte der Intendant. Er wolle keine Bühne leiten, die vom Erfolg oder Misserfolg einzelner Produktionen abhängig ist. Vielmehr gehe es darum, ein „lebendiges Theater“ für die Dresdner Bevölkerung zu machen.

Das Schauspielhaus Dresden im Internet.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Kultur News

Entwirren Sie mit schnellem Auge und flinkem Geist den Buchstabensalat des Rätselspiels! Hier kostenlos im Spieleportal von DNN.de spielen! mehr