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Staatskapelle Dresden plant weiter mit alter Dirigentengeneration

Staatskapelle Dresden plant weiter mit alter Dirigentengeneration

Die Staatskapelle Dresden hat vor dem Finale einer Europa-Tournee mit ihrem Ehrendirigenten Sir Colin Davis (84) ein Bekenntnis zu den „Alten Meistern“ abgelegt.

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Die Staatskapelle Dresden hat vor dem Finale einer Europa-Tournee mit ihrem Ehrendirigenten Sir Colin Davis (84) ein Bekenntnis zu den „Alten Meistern“ abgelegt.

Quelle: Matthias Hiekel/Archiv

Die Generation von Davis, Herbert Blomstedt oder Georges Prêtre sei für die Arbeit eines Spitzenorchesters von immenser Bedeutung, sagte Orchesterchef Jan Nast am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Die Staatskapelle hatte am Dienstag im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins gastiert und möchte ihre kurze Europa-Tournee zum bevorstehenden 85. Geburtstag von Davis (25. September) in Dijon an diesem Donnerstag abschließen.

Der Brite hatte in der Vorwoche bei einem Konzert in Dresden einen Schwächeanfall erlitten und so eine Schrecksekunde ausgelöst. Nast zufolge ist in der neuen Saison ein Programm mit Davis konzipiert, 2014 sei ihm ein Sonderkonzert gewidmet. „Wir planen weiter mit ihm. Sir Colin Davis arbeitet seit mehr als 30 Jahren mit dem Orchester, es gibt eine sehr enge Beziehung zu den Musikern“, betonte der Direktor. Sobald ein Konzert oder eine Tournee mit Davis anstehe, gebe es in der Staatskapelle ein regelrechtes Gerangel, weil alle Musiker unbedingt mitspielen wollten. „Es ist ganz wichtig, vor allem jungen Musikern die Interpretationen und ästhetischen Vorstellungen der reifen Generation zu vermitteln.“ Davis habe über all die Jahre das Repertoire des Orchesters vor allem mit Werken britischer Komponisten wie Edward Elgar erweitert.

Nach den Worten von Nast sind Tourneen mit Dirigenten der Generation jenseits der 80 kein Problem, wenn man die Strapazen der Reise entsprechend dosiert und für ein gutes Umfeld sorgt. „Sir Colin Davis ist sehr dankbar und glücklich darüber, dass wir diese Reise mit ihm gemacht haben. Es ist eine große Freude, mit ihm zu musizieren.“ Und auch für große alte Dirigenten wirke die Arbeit mit dem Taktstock wie ein Lebenselixier. Die Staatskapelle Dresden veröffentlicht in der kommenden Woche das Programm der neuen Saison. Dann wird auch der neue Chefdirigent Christian Thielemann ins Amt eingeführt.

dpa

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