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Staatskapelle Dresden in Tokio - Thielemann mit Dresden zufrieden

Orchester Staatskapelle Dresden in Tokio - Thielemann mit Dresden zufrieden

Die Sächsische Staatskapelle Dresden will in der neuen Saison in wichtigen Musikzentren gastieren und dabei auch zeitgenössische Werke aufführen. Ausführlich widmet sich das Orchester dem Schaffen der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina

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dpa

Dresden. Die Sächsische Staatskapelle Dresden will in der neuen Saison in wichtigen Musikzentren gastieren und dabei auch zeitgenössische Werke aufführen. Ausführlich widmet sich das Orchester dem Schaffen der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina, die bereits in der vergangenen Saison als „Capell-Compositrice“ - ein Ehrentitel der Staatskapelle - enge Verbindungen nach Dresden pflegte. Unter Leitung von Chefdirigent Christian Thielemann erklingt ihr Dresdner Auftragswerk „Der Zorn Gottes“ unter anderem in Madrid, Paris, Wien und in der neuen Elbphilharmonie in Hamburg. Auch in den Kammerkonzerten ist Gubaidulina vielfach vertreten.

Im November wird der Staatskapelle Dresden in Japan eine besondere Ehre zuteil. Dann haben die Musiker eine einwöchige Residenz in der Suntory Hall in Tokio. Hintergrund ist das 30-jährige Bestehen der Halle, die zu den besten Konzertsälen der Welt gehört. Unter Leitung von Thielemann gestalten das Orchester und Sänger eine halbszenische Aufführung von Wagners „Rheingold“. Dazu kommen zwei Konzerte, bei denen Pianist Yefim Bronfman Solist ist. Weitere Gastspiele führen die Staatskapelle unter anderem zu den Londoner Proms in die Royal Albert Hall, ins Rudolfinum nach Prag, zum Grafenegg Festival, in den Wiener Musikverein und ins Théâtre des Champs-Élysées in Paris.

Außer Thielemann werden in der neuen Spielzeit auch Kollegen wie Gennadi Roschdestwenski, Franz Welser-Möst, Daniel Harding und der frühere Kapell-Chef Herbert Blomstedt am Pult stehen. Das Konzert mit Blomstedt wird am 3. Juli 2017 wenige Tage vor seinem 90. Geburtstag (11. Juli) live auf den Theaterplatz übertragen. Als neuen „Capell- Virtuosen“ begrüßt das Orchester den russischen Pianisten Daniil Trifonow. Thielemann setzt seinen Bruckner-Zyklus mit der Staatskapelle fort und dirigiert dessen 3. Symphonie. Myung-Whun Chung, Erster Gastdirigent der Staatskapelle, leitet zwei Konzertprogramme und geht mit den Dresdnern auf Europa-Tournee.

Thielemann äußerte sich am Donnerstag auch zu seiner Arbeit in Dresden. „Die Harmonie ist da. Ich freue mich auf alles Weitere“, sagte Thielemann, der noch bis 2019 in Dresden einen Vertrag hat. In diesem Jahr begännen Gespräche für eine mögliche Vertragsverlängerung: „Ich finde die Zusammenarbeit menschlich und künstlerisch sehr schön“. In erster Linie müsse sich aber das Orchester darüber im Klaren sein, was es wolle.

Nach den Worten von Orchesterdirektor Jan Nast gibt es bisher keine Pläne für Auftritte im neuen Saal des Dresdner Kulturpalastes, der im Frühjahr 2017 als Spielstätte der Philharmonie fertig sein soll. Auch das Publikum wolle keinen anderen Saal als die Semperoper. Thielemann verwies darauf, dass es ein eigens für die Staatskapelle entwickeltes „Konzertzimmer“ in der Oper gebe - ein spezieller Bühnenaufbau, der für die Konzerte im Opernhaus dient. Die Gestaltung ging auf einen Originalentwurf von Baumeister Gottfried Semper zurück und löste eine Kulisse ab, die akustische Schwächen aufwies. Zwei Firmen aus Padua und Mailand sorgten 2015 für neuen Klang. Bis zur Wiedereröffnung der Oper 1985 spielte die Staatskapelle Konzerte im Kulturpalast.

dpa

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