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Staatliche Kunstsammlungen Dresden verbuchen 2011 als Erfolgsjahr

Staatliche Kunstsammlungen Dresden verbuchen 2011 als Erfolgsjahr

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben 2011 als weiteres Erfolgsjahr verbucht - trotz eines leichten Besucherrückgangs. Mit rund 2,54 Millionen Gästen in den Museen kamen etwa 100.000 weniger als im Superjahr 2010. Verantwortlich für die nicht absehbare positive Bilanz waren „Himmlischer Glanz", die große Madonnen-Ausstellung, und das hohe Touristenaufkommen der Elbestadt, sagte der kaufmännische Direktor Dirk Burghardt am Donnerstag bei der Jahrespressekonferenz in Dresden.

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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben 2011 als weiteres Erfolgsjahr verbucht, auch dank der Ausstellungen im Zwinger.

Quelle: Jane Jannke

„Es war auch das Jahr engagierter und abenteuerlicher Auslandseinsätze", sagte der kommissarische Generaldirektor Dirk Syndram unter Verweis auf Erfolgsschauen in Peking, Kanada oder Qatar.

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Im Dresdner Völkerkundemuseum im Japanischen Palais sind atemberaubend fremde und schöne Dinge zu bestaunen - hier ein Teil des Damaskuszimmers.

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Präsentationen außerhalb Dresdens zählten zusammen noch einmal mehr als eine halbe Million Besucher. Höhepunkt in Dresden war laut Syndram die realisierte Sonderschau „Himmlischer Glanz" mit berühmten Madonnenbildern der Renaissance, die 258.000 Besucher in die Galerie Alte Meister lockte. Papst Benedikt XVI. hatte dafür erstmals die „Madonna di Foligno" von Raffael aus der Pinakothek des Vatikans verliehen, das Geschwisterbild von Dresdens „Sixtinischer Madonna". Auch die mit 53.000 Gästen sehr gut besuchte Ausstellung „Neue Sachlichkeit in Dresden" habe alle Erwartungen übertroffen, sagte Syndram.

Das Jahr 2012 steht ganz im Zeichen von Raffaels Meisterwerk „ Sixtinische Madonna". Die Entstehung des weltberühmten Gemäldes vor 500 Jahren wird mit einer Sonderausstellung (26. Mai bis 26. August) gefeiert. Der aus Sachsen stammende Kunsthistoriker Will Grohmann (1887-1968) steht im Mittelpunkt einer Schau zum Einfluss der Kritiker auf Kunstentwicklung und -strömungen, und ab November gibt die Rüstkammer des Moskauer Kreml ein Gastspiel. Die Schau „Zwischen Orient und Okzident" zeige fast 200 Kunstschätze aus der Zarenzeit von Iwan dem Schrecklichen bis Peter dem Großen.

Ab Ende August wird die Gemäldegalerie Alte Meister saniert und modernisiert und vom 15. Januar bis 26. März 2013 geschlossen. Das zuletzt Anfang der 1990er Jahre renovierte Museum sei angesichts von jährlich einer halben Million Besucher und mehr sehr abgenutzt und bedürfe der technischen und inhaltlichen Verbesserung. Die Kunstwerke sollen aber in anderer Form zugänglich bleiben. Ende September 2012 schließt laut Syndram auch die Rüstkammer in der Osthalle des Semperbaus am Zwinger und zieht ins Residenzschloss.

dpa

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