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Sportfreunde Stiller in Dresden: bezaubert von der Jungen Garde

Sportfreunde Stiller in Dresden: bezaubert von der Jungen Garde

Die Sportfreunde Stiller haben am Samstagabend eine eindrucksvolle Rückkehr in die Junge Garde gefeiert. Rund ein Jahr nach ihrem letzten Konzert in Dresden kehrte die Band nach Dresden zurück.

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Quelle: Stephan Lohse

An einen Ort, an dem sie schon einmal waren - als Vorband von Echt. Die Zeiten haben sich geändert.

Echt gibt es längst nicht mehr, während die Sportfreunde seit inzwischen 18 Jahren auf restlos ausverkauften Bühnen stehen. Heute haben die Sportfreunde Stiller selbst namenhafte Gäste: So ist die Junge Garde schon eine Stunde vor Konzertbeginn rappelvoll und bounct zu Blumentopf, den Münchner Hip-Hopern, die noch mehr Bühnenerfahrung haben als die "Sportis".

Als die Stars des Abends dann auf der Bühne stehen, kennt die Stimmung auf den Rängen kein Halten mehr. Die Dresdner feiern, klatschen, singen mit. Die Band hingegen wirkt anfangs eher ein wenig zurückhaltender als sonst. Routiniert spielen sich die Sportfreunde quer durch ihr Repertoire, von "Wunderbaren Jahren" bis "Applaus Applaus" ist nahezu alles dabei.

Und nach und nach lassen sich die drei Münchner von der Atmosphäre der Garde in Beschlag nehmen. "Oh ist das schön", ruft nicht nur ein Besucher, als zu "Siehst du das genauso" hunderte Handys und Feuerzeuge in die Luft gereckt werden. Der Rahmen passt also. Und wird sportlich: Denn die Sportfreunde sind bekennende Fußballfans und feiern mit ihrem Publikum, dass 54, 74, 90, 2014 endlich das geklappt hat, was die Band seit 2006 hofft. "Wir sind alle Weltmeister", freut sich Schlagzeuger Florian Weber mit den Dresdnern, unter denen auch jede Menge glückliche Dynamo-Fans sind.

Nach und nach bricht das Konzert aus der Routine aus. So entdeckt Sänger Peter Brugger drei Blumentopf-Fans mit Plastik-Töpfen auf dem Kopf. Zunächst wird der Kopfschmuck mit Weißbier gegossen - anschließend erhalten die drei Jungen noch jeweils eine Flasche Bier: "So lieb sind wir nur zu Dresden", meint Bassist Rüdiger Linhof grinsend.

Das Grinsen taucht jetzt häufiger in den Sporti-Gesichtern auf. Es ist da, als die Dresdner in der ersten Pause einfach den Refrain den letzten Liedes weitersingt, es ist da, als zu "Ich Roque" eine funkensprühende Gitarre ausgepackt wird und die komplette Garde mitspringt.

Zum Schluss erleben die Dresdner noch ein "Schmankerl", die Sportis holen Blumentopf für zwei durchaus unterhaltsame Nummern auf die Bühne. Zum Finale gehört die Garde aber wieder Peter, Flo und Rüde allein: Die Atmosphäre der Garde hatte die Sportfreunde gepackt.

sl

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