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Sonderausstellung im Verkehrsmuseum mit Comics zur Eisenbahn

Sonderausstellung im Verkehrsmuseum mit Comics zur Eisenbahn

Sie ist nicht eben üppig im Volumen, ihre Werte stecken im verborgenen Witz, in den abstrusen Ideen, mit denen Lutz Ankes Sonderausstellung "Dampf" bis zum 17. August die Besucher des Verkehrsmuseum unterhält, zum Schmunzeln anregt.

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Comic-Zeichner Lutz Anke hat gut lachen: Seine Traffic Novel "Dampf" ist derzeit im Verkehrsmuseum zu sehen.

Quelle: Peter Weckbrodt

Der in Chemnitz geborene Wahldresdner Anke feiert in seiner Traffic Novel den Aufbruch in die Moderne, frei nach der Geschichte von Andreas Schubert & Co. Er fügt sich mit seinen Bildern perfekt ein in die historisch korrekte Sonderausstellung zum Werden der Leipzig-Dresdner Eisenbahn, die im Erdgeschoss des Museums gezeigt wird.

Es ist eine Hommage an den Erfindergeist der Sachsen und die Irrwege der Geschichte. Mit der Ausstellung erhält der Besucher Einblicke in die Werkstatt des Comicautors. Anhand von Skizzen und Originalzeichnungen kann er die Entstehungsgeschichte von "Dampf" nachvollziehen. Gut beraten ist, wer die Begleitveranstaltung "Mit Lutz Anke ins Gespräch kommen" besucht. Dazu ist zur Museums-Sommernacht am 12. Juli und zum Dampfschifffest "Verkehrsmuseum, Dampfer und Co." am 16. und 17. August Gelegenheit.

Dann kann man sich auch mit den nächsten Plänen des studierten Architekten vertraut zu machen. Bekannt wurde er durch seine Sachsentriologie, von denen "J.F. Böttger & Die Erfindung des Porzellans" 2008 sowie "George Bähr & Die Erfindung der Frauenkirche" 2010 erschienen. Band Nummer drei "Graf Brühl & Die Erfindung des Sammelns" könnte 2015 im Buchhandel auftauchen. Anke hat ein Faible für den Erfindergeist der Sachsen. Jetzt arbeitet er, das verrät er DNN, am Projekt "Die Erfindung des Trabbis". Darauf müssen aber die Liebhaber des Zwickauer Stinkers aber noch etwa drei Jahre warten.

Service: Sonderausstellung "Dampf" bis zum 17. August im Verkehrsmuseum, Augustusstraße 1, 01067 Dresden; Tef.: 0351/86 44-0.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2014

Peter Weckbrodt

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