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Snow Patrol am Elbufer Dresden: Große Gesten, knappe Hosen und ein Foto zur Erinnerung

Snow Patrol am Elbufer Dresden: Große Gesten, knappe Hosen und ein Foto zur Erinnerung

„Dresden, you´re so polite!“ – Ja, wir Dresdner sind höflich und Gary Lightbody, Frontmann der Alternative-Rockband Snow Patrol, zeigte sich am Dienstagabend am Elbufer sehr begeistert von der Stadt und seinen Bewohnern.

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Gary Lightbody, Frontmann von Snow Patrol, dirigiert mit großen Gesten Publikum und Band.

Quelle: Dominik Brüggemann

„I´m fine“ antwortete der Ire auf die Frage aus dem Publikum, wie es ihm gehe. Zuvor hatte er zahlendes Publikum und auch die Zaungäste auf der Carolabrücke winkend begrüßt und die wundervolle Kulisse gelobt.

Pünktlich 21.15 Uhr waren die fünf Mannen mit „Hands open“ vor das nicht ganz ausverkaufte Konzertareal der Filmnächte getreten, nachdem die „The Parlotones“ und „The Plea“ ein großartiges Vorprogramm abgeliefert hatten. Danach lieferten die Engländer anderthalb Stunden genau das, was man von Snow Patrol erwartet: epische Hymnen über Leid und Liebe, kompakte Gitarrenteppiche, hinterlegt mit sphärischem Backgroundgesang und Streicherklängen aus der Retorte.

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Im Vorprogramm begeisterten die Parlotones aus Südafrika.

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Lightbody, ein schlaksiger Typ mit langen Gliedmaßen, dirigiert mit großen Gesten das verzückte Publikum und seine Band. Die sehr knapp sitzende Hose offenbart dabei ein ums andere Mal, dass der 36-Jährige kein Gramm Fett zuviel, dafür jede Menge dunkle Haare am Körper trägt. Flink wechselt er zwischen Akustik- und E-Gitarre, die ihm ein netter Roadie zwischen den Liedern reicht und ist zu kleinen Späßchen aufgelegt. So rätselt er, ob in diesem wunderschönen Haus hinter dem Konzertgelände vielleicht Keith Richards wohnt. Ortskundige wissen: Es handelt sich um das Finanz- und Kultusministerium.

In Songzeilen flechtet er Dresden und das schlechte Wetter in Berlin am Abend zuvor ein und kichert über irgendetwas, das er auf einem im Publikum in die Luft gereckten Schild liest. Zu hören gibt es am Abend die großen Lieder von Snow Patrol: „Chasing Cars“ und „Called out in the Dark“ etwa, aber auch kleine Perlen aus der beinah 18-jährigen Bandgeschichte.

Stimmlich und musikalisch einwandfrei begeistern die fünf Briten das Publikum. Selbst einige Malteser und Brezelverkäufer wippen mit, das Publikum tanzt, schwenkt Wunderkerzen, manche Küssen sich zum Klang eingängiger Balladen oder beobachten andächtig die Kulisse, die hinter der Bühne hervorlugt. Zum Abschluss reicht der freundliche Mensch, der die Gitarren wechselt, Lightbody eine Kamera, mit der er ein Foto vom Publikum macht. „Thanks, now i got that forever!“ Nach einer Zugabe ist er verschwunden, der schlaksige Typ.

Franziska Schmieder

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