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Sixtinische Madonna aus Dresdens Gemäldegalerie ziert Briefmarke

Sixtinische Madonna aus Dresdens Gemäldegalerie ziert Briefmarke

Sie ist so berühmt wie die Mona Lisa im Louvre und die Wandgemälde im Vatikan. Raffaels „Sixtinische Madonna" soll nun als Botschafterin für die Kunst durch die Welt reisen - als Briefmarke.

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Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU,links) und der Staatssekretär des Finanzministeriums, Hartmut Koschyk, präsentieren in der Dresdner Gemäldegalerie das Sonderpostwertzeichen “500 Jahre Sixtinische Madonna".

Quelle: Matthias Hiekel dpa

Maria mit Jesuskind auf dem Arm: Der Ausschnitt aus dem berühmten Gemälde „Die Sixtinische Madonna" von Raffael ziert nun eine 55-Cent-Briefmarke in Deutschland und eine 240-Cent-Briefmarke in Vatikanstadt.

Der Sonderpostwertzeichenblock mit dem Abbild des ganzen Kunstwerkes aus dem Dresdner Zwinger wird von Vatikan und Bundesfinanzministerium gemeinsam herausgegeben. Es gebe keine bessere Botschafterin für die Wertigkeit der Kunst als die „schönste Frau der Welt", „in geistigem und nicht in materiellem Sinne", sagte der Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister, Bernhard Maaz, am Dienstag bei der Vorstellung vor dem Originalbild.

Er freue sich, dass „die Sixtina" nun auch als Jubiläumsmarke per Brief in alle Himmelsrichtungen verschickt werde, sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Anlass für die dritte Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und dem Vatikan ist die Entstehung des Meistwerkes vor 500 Jahren. Der 98 mal 134 Millimeter messende Block mit dem Gemälde als Motiv und dem 35 mal 35 Millimeter kleinen Ausschnitt als Briefmarke wurde von dem Grafiker Werner Hans Schmidt aus Frankfurt am Main gestaltet. Er erscheint am 1. März in einer Auflage von 3,34 Millionen Stück bei der Deutschen Post sowie in Vatikanstadt.

Die „Sixtinische Madonna" ist eine von 53 Sondermarken, die 2012 in Deutschland herauskommen und deren Motive aus mehr als 1500 Vorschlägen ausgewählt wurden. Das Hauptwerk des italienischen Malers Raffaelo Santi (1483-1520) gilt als Meisterwerk der Hochrenaissance. Es entstand 1512/13, wahrscheinlich im Auftrag von Papst Julius II., für die Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Das 2,65 mal 1,96 Meter große Gemälde zeigt die Gottesmutter mit Jesuskind, die auf Wolken schwebend zwischen geöffneten Vorhängen auf den Betrachter zugeht.

Raffaels einzige Altartafel in Deutschland gehört seit 1754 zur Dresdner Gemäldesammlung und wurde durch zwei am unteren Bildrand lümmelnde Engel weltberühmt. Das Bild gilt als Ikone der Kunstgeschichte und zierte bereits in den 1950er Jahren eine DDR-Briefmarke. Nach der Wende waren auch schon die Frauenkirche und die Sächsische Staatskapelle auf Briefmarken zu sehen. Mit der Post könne nun auch die göttliche Botschaft der Sixtina in die Welt gehen, sagte Galeriedirektor Maaz. „Das Originalbild ist von unschätzbarem Wert und reist nicht."

dpa

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